Alle Artikel in der Kategorie “Archiv

13.07.2021_Pollon

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Fotos © privat


Fotos © Guillermo Luz Y Graf



Fotos © Robert Fischer

 

Theresia Philipp (Saxophon, Klarinette)
David Helm (Kontrabass)
Thomas Sauerborn (Schlagzeug)

Pollon ergibt sich der Absurdität der Wirklichkeit. Eine Band spielt einfach drauflos…Und zwar wild, hemmungslos und ungezügelt. Romantisch, ehrlich und sensibel. Humorvoll, fantasiereich und losgelöst. Pollon greift nicht nach etwas, sondern lässt einfach los und lässt sich treiben – überlässt sich in jedem Moment der puren Freude und der immerwährenden Magie der Musik. Die Kompositionen der Bandmitglieder erzählen Geschichten aus dem Leben, die sich durch das kompromisslose aufeinander hören und miteinander spielen der Musiker voll und ganz entfalten.

Pollon – das sind Thomas Sauerborn (Schlagzeug), David Helm (Kontrabass) und Theresia Philipp (Saxophon, Klarinette). Drei äußerst umtriebige Kölner Jazzmusiker der jüngeren Generation, die ausgestattet mit einem hohen Maße an Erfahrung, Experimentierfreudigkeit und Intuition ihre eigene, einzigartige Klangwelt kreieren. Trotz ihres noch jungen Alters sind alle drei bestens ausgebildet, vielfach preisgekrönt und konzertierten mit namenhaften Jazzmusikern rund um den Globus. Eine erstaunlich reifes Debüt dreier Freunde, die sich bei aller Professionalität den neugierigen Blick eines spielenden Kindes stets bewahrt haben.

Referenzen:

Jazzpreis der Stadt Köln 2019 für David Helm & 2020 für Theresia Philipp UDJ Forum 2015 | AchtBrücken Festival Köln 2016 | Winterjazz Festival 2017 | KLAENG Serie 2017 | WDR3 Jazzfest 2019 bei ARTE Concert

www.theresiaphilipp.de
www.davidhelm.net
www.thomassauerborn.de

Foto © Tino Kukulies

08.06.2021_Autochrom

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Konzertfotos © Guillermo Luz Y Graf
Offstage Fotos © privat

 

Luise Volkmann (Saxophon)
Athina Kontou (Kontrabass)
Dominik Mahnig (Schlagzeug)

Wie bringt man drei komplementäre Elemente so in Übereinstimmung, dass ein neues symbiotisches Ganzes daraus entsteht? Ein Verfahren der frühen Farbfotografie gibt Aufschluss. Die auf die Gebrüder Lumière am Anfang des 20. Jahrhunderts zurückgehende Technik „Autochrome“ basiert darauf, dass aus der Rasterung der drei Farben Rot, Blau und Grün alle anderen Farben abgeleitet werden und so komplexe Farbfotos erstellt werden können.

Autochrom heißt auch das neue Trio der Saxofonistin Luise Isabel Volkmann mit Bassistin Athina Kontou und Schlagzeuger Dominik Mahnig, dessen Musik sich am besten mit einer komplemäntären Symbiose beschreiben lässt. Was liegt also näher, als das gemeinsame Debütalbum „RGB“ zu betiteln? Volkmann selbst steht dabei für Rot, Kontou für Grün und Mahnig für Blau. Ausgangpunkt für das Trio war Luise Volkmanns Großformation été large, mit der die Komponistin und Saxofonstin 2017 das epische Album „Eudemonia“ rausbrachte. Als sie sich nach dem großen für das kleine Format entschied, nahm sie die beiden auf den neuen Weg mit. Topografisches, Biografisches und Persönliches verdichtet sich auf „RGB“ zu einer feinkörnigen Momentaufnahme, in der sich jeder einzelne Aspekt im Gesamtbild auflöst.

Als lebenshungrige Musikerin hat Volkmann ein Faible für Anekdoten, egal, ob sie aus Filmen, Büchern, Comics oder der eigenen Alltagswahrnehmung kommen. Überall greift sie auf, was sie umtreibt, im Persönlichen ebenso wie im Globalen. Ihre musikalischen Geschichten haben stets einen Hintergrund.

Wenn sie mit ihren beiden Gespielen ins Musizieren kommt, vergisst man ganz schnell, welche Instrumente man hört. Alle drei leisten ihre Beiträge, übernehmen intuitiv Verantwortung, ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Der spielerische Impuls wechselt unablässig zwischen den drei Protagonisten. Im Mittelpunkt steht zu jedem Zeitpunkt die Geschichte, und die drei musikalischen Grundfarben dienen dazu, sie bestmöglich abzubilden.

„Als Komponistin interessiert mich der Klangkörper mehr als Solisten“, so Volkmann. „Von meiner menschlichen und ideologischen Ausrichtung ausgehend, glaube ich an Kollektivität und Gemeinschaft. Die Gesellschaft konzentriert sich viel zu sehr auf den Einzelnen. Auch im Jazz geht es immer um die Bandleader. Mir ist es viel wichtiger, dass es wie im Rock Bands gibt, die selbst als Klangkörper funktionieren. In der Probenphase haben wir hart daran gearbeitet, dass jeder seine Verantwortung wahrnimmt.“

Auf dem Weg zu dieser Kollektivität hat das Trio viel Klangforschung betrieben. Dabei kamen unterschiedlichste Fragen auf, deren Antworten akribisch gesucht wurden. Wie kann das Saxofon ähnlich klingen wie der gestrichene Bass? Wie kann man auf dem Becken quietschen wie auf dem Saxofon? Es ging nicht um Abgrenzung, sondern um Verschmelzung der verschiedenen Klangquellen. Musik als Prozess der Integration, genau wie bei den Farbpigmenten einer autochromen Fotografie.

Der Verschmelzungsprozess geht aber noch tiefer, und hier kommt ein weiterer philosophischer Aspekt ins Spiel. Im Jazz treffen die meisten Musikerpersönlichkeiten eine Grundentscheidung für eine abstrakte oder eine dem Leben abgelauschte Spielart. Bei Autochrom setzt sich eine intellektuelle Alltäglichkeit durch, die man in dieser Selbstverständlichkeit nur ganz selten findet. Die Songs sind höchst alltagskompatibel, ohne Abstriche an den abstrakten Momenten zu machen.

Hinzu kommt eine verspielte Ernsthaftigkeit oder ernsthafte Verspieltheit – ganz, wie man will, denn daraus ergeben sich zwei gegensätzliche Bewegungsrichtungen, die aber auf denselben Punkt hinauslaufen. Alle drei nehmen ihre Musik sehr ernst und haben gerade deshalb sehr viel Spaß an ihr. So klingen die Stücke bei all den unterschiedlichen Ideen und Beweggründen, die hier sehr fein verwoben werden, sehr spontan und kompakt.

Aber genug der Worte. Die Musik von Autochrom braucht keinen Beipackzettel, denn sie erzählt ihre Geschichte selbst. Ohren auf und durch, dann weiß man alles über diese Musik, was es zu sagen gibt.

Presse:

„Die Musik {setzt} ein tänzerisches Denken frei, adressiert Körperlichkeit und Gedankenfluss in einer einzigen Bewegung. Ein so herausforderndes wie im besten Sinne aufregendes Debüt.“ Jazzthetik, Harry Schmidt

„Beim Hören fühlt man sich mitgenommen auf einen Spaziergang durch wunderliche Welten.“ Thomas Volkmann, JazzPodium

Prallsatt voller Emotionen und rhythmischer Raffinesse, brodelt die spannungsreiche Chose mit Luise Volkmanns vielseitig-virtuosem Altsax außergewöhnlich originell. Sven Thielmann, Hifi&Records

Vom Start weg ist klar, dass in diesem Trio niemals die auf der Hand liegenden Ideen überstrapaziert werden, sondern immer wieder überraschend und sehr souverän neu und anders abgebogen wird.“ LVZ, Ulrich Steinmetzger, Leipzig

Luise Volkmann ritzt bei der Klangsuche auch mal die Grenzen des Hörbaren. Genau dort aber gibt es Unerhörtes zu entdecken. Und dies tut die deutsche Saxophonistin und Komponistin mit schelmischer Freunde. Frank von Niederhäusern, Schweizer Kulturtipp

Jazz der einem die Hirnwindungen erst verknotet und dann freispült. Kreuzer, Leipzig

Im forschend ausgreifenden Jazz eine Trinität aus Mut, Entdeckerfreude und Erzählbegabung. Aufreibend.“ Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ)

agentur-wolkenstein.de/project/luise-volkmann

Foto © Thekla Ehling

Festival 2021

Starke Töne in feiner Umgebung – Highlights des „Jazz+“- Festivals in der Münchner Seidlvilla. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer. Für alle, die die erste Sendung über das Jazz+ Festival 2021 in Jazztime auf BR-KLASSIK am Freitag, 14.05.2021 verpasst haben, hier der Link zum Nachhören:

https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-2453684.html

Alle Video-Mitschnitte vom Jazz+ Festival 2021 sind online verfügbar.
Vielen Dank an Ulrich Habersetzer und alle Beteiligten vom Bayerischen Rundfunk die das ermöglicht haben. Die Video-Mitschnitte stehen kostenfrei zur Verfügung, ihr könnt aber einen Betrag in Höhe eurer Wahl überweisen und somit dieses Festival und weitere Konzerte aus der Jazz+ Reihe unterstützen.

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Hier die Links zu den einzelnen Konzerten:

Elisabeth Coudoux
Elisabeth Coudoux (DE) _ Solo Cello

https://www.br-klassik.de/concert/ausstrahlung-2511524.html

Trio En Corps
Eve Risser (FR) _ Klavier
Benjamin Duboc (FR) _ Kontrabass
Julien Loutelier (FR) _ Schlagzeug

https://www.br-klassik.de/concert/ausstrahlung-2515428.html

Speak Low
Lucia Cadotsch (CH) _ Gesang
Otis Sandsjö (SE) _ Tenor Saxophon
Petter Eldh (SE) _ Kontrabass

https://www.br-klassik.de/concert/ausstrahlung-2512200.html

Auge
Aki Takase (DE) _ Klavier
Christian Weber (CH) _ Kontrabass
Michael Griener (DE) _ Schlagzeug

https://www.br-klassik.de/concert/ausstrahlung-2515430.html

Die Sendetermine für die Rundfunk-Mitschnitte sind am 14. Mai 2021, 09. Juli 2021 und 13. August 2021, jeweils in JAZZTIME um 23.05 Uhr auf BR-KLASSIK.

Ausführliche Informationen findet ihr auf der Festival 2021 Seite.

In Kooperation mit BR-KLASSIK
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München und der JazzStiftung München

Gefördert durch den Bezirksausschuss 12 Schwabing-Freimann und die Kulturstiftung der Stadtsparkasse München

BR_KLASSIK
Kulturreferat

13.04.2021_PERCUSSION

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Felix Hauptmann (Klavier)
Roger Kintopf (Kontrabass)
Leif Berger (Schlagzeug)

Die drei Musiker verbindet ein gemeinsames ästhetisches Fühlen, sie erschaffen Klangwelten auf der Basis von komplexen rhythmischen Strukturen und improvisierten Zellen.

Pianist Felix Hauptmann hat eine einzigartige Sprache innerhalb der Improvisation und Komposition entwickelt, die dem Publikum einen kommunikativen und frischen Zugang zur kollektiven Improvisationskultur dieser Band ermöglicht.

https://felixhauptmann.wordpress.com

09.03.2021_Trio Aurora

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Lucas Leidinger (Klavier)
Sebastian Gille (Saxophon)
Fabian Arends (Schlagzeug)

Tiefgründig, energetisch und hoch emotional: Aktueller Jazz auf allerhöchstem Niveau

Lucas Leidinger ist als kreativer Geist und eigenwilliger Pianist und Komponist in zahlreichen Formationen bekannt. Sein neustes Projekt „Trio Aurora“ sucht nach neuen Wegen und Freiheiten innerhalb selbst erschaffener Strukturen. „Aurora“ – die poetische Bezeichnung für „Morgenröte“ steht dabei metaphorisch für das „ewig Neue“ – ein ständiges Entstehen und wieder Vergehen – und das Zelebrieren des Lebens aus der Inspiration des Augenblicks. Dabei wird bewusst auf das „sichere“ Fundament eines Kontrabasses verzichtet, sodass sich neue Möglichkeiten des Ausdrucks ergeben. In dieser spannenden Formation treffen drei starke Musikerpersönlichkeiten aufeinander und verschmelzen zu einer Einheit. Saxophonist Sebastian Gille (SWR Jazzpreisträger 2018) wird von der Fachpresse als „einer der ausdrucksstärksten Saxophonisten unserer Zeit“ bezeichnet. Pianist und Komponist Lucas Leidinger ist Preisträger des Horst und Gretl Will Stipendiums für Jazz und improvisierte Musik der Stadt Köln 2016 und ist genau wie der sehr umtriebige Schlagzeuger Fabian Arends schon seit Jahren fester und aktiver Bestandteil der jüngeren deutschen Jazzszene.

Presse:

„Trio Aurora, comprising pianist Lucas Leidinger (1988), saxophonist Sebastian Gille (1983) and drummer Fabian Arends (1990) completed the triple pack with an outstanding performance, intensely focused and coherent.“ – Henning Bolte – all about jazz 2018 (Open Cologne Festival 2018)

www.lucasleidinger.com
www.klaengrecords.de

23.02.2021_Lorenz Kellhuber Trio

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Lorenz Kellhuber (Klavier)
Felix Henkelhausen (Kontrabass)
Moritz Baumgärtner (Schlagzeug)

Von Beginn seiner Karriere an erhält Lorenz Kellhuber begeisterte Kritiken. Er gilt als außergewöhnlicher Instrumentalist, Komponist und Improvisator. Ausruhen auf diesen Lorbeeren mag sich der gebürtige Münchner und Wahlberliner jedoch nicht. Konsequent geht er seinen ganz eigenen Weg, spielt, was er fühlt, nicht was erwartet wird.

„Ich komponiere nicht mehr“, wird er einmal zitiert und tatsächlich hat sich Lorenz Kellhuber mittlerweile ganz und gar dem freien Spiel verschrieben. Ob als Solist oder Bandleader, vom ersten Ton an eröffnet er seinen Zuhörern eine unvergleichliche Klangwelt. Die Verschmelzung von Jazz mit Elementen aus Klassik, Minimal Music, Blues, Gospel und Ambient Rock machen Kellhuber zu einem ganz und gar zeitgenössischen Künstler. Gepaart mit technischer Perfektion und einer beeindruckenden künstlerischen Reife kennt sein Erfindungsreichtum keine Grenzen. Seine Konzerte sind Momentaufnahmen, einzigartige Klangerlebnisse, die dem Hörer alles abverlangen und nicht selten in Trance versetzen.

„Eine der interessantesten jungen Stimmen des europäischen Jazz“, „ein neuer Stern am Jazz-Piano- Himmel“ (Concerto, AT), „ein Pianist, der es weit bringen wird“ (Jazz Journal, UK), „Teufelskerl“, „Tastenmagier“ (Jazz thing)

Im Sommer 2014 kürt ihn Monty Alexander als ersten deutschen Musiker zum Sieger der renommierten Parmigiani Montreux Jazz Piano Solo Competition. 2016 wird er für den ECHO Jazz in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ nominiert, 2018 gehört er zu den zehn „neuen Key-Players“ in der Zeitschrift „Jazz thing“.

Insgesamt sechs Alben, eine EP sowie mehrere Einzelstücke veröffentlichte er seit 2012, darunter „The Brooklyn Session“ (2015), aufgenommen mit den New Yorker Musikern Orlando Le Fleming am Bass und Obed Calvaire am Schlagzeug, das Soloalbum „Live at the Montreux Jazz Festival“ (2017) sowie die beiden Veröffentlichungen des Lorenz Kellhuber Trios, „Samadhi“ (2019) und „About:Blank“ (2020), mit Felix Henkelhausen am Bass und Moritz Baumgärtner am Schlagzeug.
Das Lorenz Kellhuber Trio zelebriert die Fusion von drei musikalischen Seelen auf höchstem Niveau. Mal meditativ, mal explosiv finden sie in ihrer gemeinsamen Improvisation zu einer immensen Dichte und Kommunikation, die eine geradezu magische Stimmung entstehen lassen.

Felix Henkelhausen, 1995 in Oldenburg geboren, erhält klassischen Klavier- und Cellounterricht, bevor sein Interesse für den Kontrabass geweckt wird. Mit 16 Jahren beginnt er das Vorstudium an der HfK Bremen bei Prof. Detlev Beier. 2014 folgt das Studium am Jazz-Institut Berlin bei Greg Cohen und Marc Muellbauer. Trotz seines jungen Alters tourte Henkelhausen bereits mit namhaften Künstlern wie Marc Copland, Jochen Rückert, Philipp Gropper, Pablo Held, Sebastian Gille uvm.

Moritz Baumgärtner, 1985 in Zürich geboren, begann klassisches Schlagzeugspiel im Alter von neun Jahren in Basel. Privatstunden in New York City bei Clarence Penn und Jochen Rückert 2005 folgt das Studium am Jazz-Institut Berlin bei John Hollenbeck, Jim Black, Jeff Ballard, Kurt Rosenwinkel und Greg Cohen. Zwischen 2010 und 2014 spielt er bei der Band Bonaparte. Aktuell ist er u.a. Teil vom Melt Trio und vom Lisbeth Quartett, mit dem er 2012 den ECHO Jazz als „Newcomer des Jahres“ erhält.

„Eine Klangverschwörung.“ (NMZ)
„Unter Lorenz‘ Fingern entspinnen sich Welten irgendwo zwischen Jazz, Klassik und Minimal Music. Und das klingt mal sphärisch-verträumt, mal kristallklar, mal scharf und betörend.“ (BR Klassik)
„Herausragende Fingerfertigkeit, elegant akzentuiertes Spiel, Verve und Energie“  (FAZ)
„Ungewöhnlich, und enorm vielversprechend“  (Süddeutsche)
„Die Entdeckung des 49. Montreux Jazz Festivals!“  (Jazzwise Magazine)

www.lorenzkellhuber.com

Foto © Denise van Deesen

01.12.2020_Berg / BR-KLASSIK Live-Mitschnitt

Vielen Dank an die Musiker und an Ulrich Habersetzer und das ganze Team von BR-KLASSIK für den tollen Live-Mitschnitt. Vielen Dank auch an alle die beim Live-Stream dabei waren und ein „virtuelles Ticket“ erworben haben.

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BERG
Fabian M. Mueller (Klavier, Synths)

Kaspar von Grünigen (Kontrabass)
Øyvind Hegg-Lunde (Schlagzeug)

An diesem Abend wird Emanuel Künzi Schlagzeug spielen, da Øyvind Hegg-Lunde in der momentanen Situation nicht aus Norwegen ausreisen darf.

Nordic-Swiss Folk Jazz

Die Idee zu dieser Band war erstaunlich naheliegend – Alle drei Musiker sind in Bergregionen aufgewachsen: Im Appenzellerland, im Simmental und in der Region «Sogne og fjordane» in Norwegens Westen. Das Debutalbum von Berg bezieht sich denn auch auf autochthones Liedgut: Im zerklüfteten und über viele Jahre bearbeiteten Fels dieser Lieder schürfen die drei Musiker in tieferen Gesteinsschichten nach ihren ganz persönlichen Bergkristallen. Einmal gefunden, werden die Fundstücke bearbeitet, neu geformt, geschliffen, zum Glänzen gebracht oder auch wieder eingetrübt. Ausgehend von Archivaufnahmen, Kindheitserinnerungen und imaginären Quellen formt BERG mit akustischen und elektronischen Instrumenten aus autochthonen Stücken eine allochthone Musik – und löst somit auch den Widerspruch von heimisch und fremd auf. Dieses Jahr ist das Trio mit seinem Debüt-Album «BERG» unterwegs.

Presse:

Eine hochspannende Geschichte, was man schon beim Abspielen des ersten Titels „Alpsegen“ merkt. Musik abseits aller Standards, die trotzdem zugänglich und geeignet ist, neue Horizonte zu entdecken. Musik, um der Welt zu entschweben.
LP MAGAZIN

Die ungemein entspannte, sich sämtlichen Verortungen entziehenden Sounds bilden ein imposantes Spektrum improvisierter Musik.
HIFI – MAGAZIN

Als Compilation überlieferter Weisen aus den Herkunftsregionen der drei Mitglieder ist „Berg“ in gewisser Weise ein akustischer Kunstgriff, weil die Combo – Fabian M. Mueller, ein „Seiltänzer zwischen Klavier und Synthesizer, Kontrabass-Ass Kaspar von Grünigen sowie Schlagzeuger Øyvind Hegg-Lunde – quasi geografische Kontraste aufhebt, um in Melodie und Rhythmus Gemeinsamkeiten hervorzuheben.
MUSIKREVIEWS

Sie nehmen sich alte, tief in der Folklore ihrer Heimatländer wurzelnde Melodien und Motive vor und setzen sie um in teils anheimelnde, teils schroff-abwechselnde Klanglandschaften – auf höchstem musikalischem und klanglichem Niveau.
MINT-Magazin (DE)

Der Pianist, Keyboarder, Perkussionist, Fieldrecorder, Toningenieur und Produzent Fabian M. Mueller, sein Schweizer Landsmann Kaspar von Grünigen am Kontrabass und der norwegische Drummer Øyvind Hegg-Lunde klopfen auf ihrem „Berg“ – Projekt traditionelle Weisen ihrer Heimatländer auf ihr Transformationspotenzial ab. Dies führt zu wunderschönem Trio-Jazz und auch regelrechten Klangabenteuern, die weit über gewohnte Klaviertrioschemata ragen. Berghohe Empfehlung!
AUDIO-Magazin (DE)

Die neueste Bearbeitung des «Vreneli abem Guggisberg» macht hellhörig, denn so luftig und zerdehnt hat man den Ohrwurm noch nie gehört. Das Stück findet sich auf dem Album «Berg», in bester Gesellschaft weiterer adaptierter «Traditionals» aus dem Berner Oberland, dem Alpstein und dem Westen Norwegens. Aus diesen Bergregionen stammen die Musiker, die sich für diese ungewöhnliche CD getroffen haben. Das Trio erspürt Klang-Erinnerungen und montiert aus den resultierenden Emotionen teils elektronisch bearbeitete, neuartige Sounds. Vergleichbar mit solchen, die man vom Bergwandern kennt, wenn ferne, vom Wind verfremdete Klänge und Gesänge herangeweht werden.
KULTURTIPP

This is a book of short stories. Each has its own distinct narrative, and the rhythmic forces present a central conflict for the melodies to navigate. But the trio of pianist Fabian M. Mueller, bassist Kaspar von Grünigen, and drummer Oyvind Hegg-Lunde create a framework that gives the sense that these individual stories are tied together, subtly, by an ambiguous, overarching theme. There are melodies that seem to reference others on the recording, and there are those melodies that behave more like a delayed response to some question posed earlier. The abounding sense of mystery and intrigue this generates as the album progresses is positively addictive.
THE BEST JAZZ ON BANDCAMP

Eine gelungene Mischung aus traditionellem Material gepaart mit einem gehörigen groove und elektronischen Einspielungen. Das Trio vollzieht eine Gratwanderung zwischen Tradition und Neuzeitlichem, eine Reise durch Täler, entlang von Graten bis hoch auf die Berggipfel.

Das gehört gehört!
JAZZ N’ MORE

Sehr mysteriös, sehr anmutig, sehr spannend!
MUSIK AN SICH

HOMEPAGE//
fmsounds.ch

In Kooperation mit BR-KLASSIK

13.10.2020_Andreas Willers‘ 7 of 8

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Fotos vom Konzert © Guillermo Luz Y Graf

und vom Aufbau © privat

Matthias Schubert (Tenorsaxophon)
Florian Bergmann (Bassklarinette, Klarinette, Altsaxophon)
Nikolaus Neuser (Trompete)
Andreas Willers (Gitarre, Komposition)
Meinrad Kneer (Kontrabass)
Christian Marien (Schlagzeug)

Magie vs. Konvention – Seit 2013 besteht die Berliner Neuauflage des vielbeachteten Andreas Willers Octet aus den 90er Jahren. Damals wie heute stehen den dicht und anspruchsvoll geschriebenen Themen expressive solistische und kollektive Improvisationen gegenüber, in denen es jenseits von einengenden Genre-Schubladen neben Wucht und Abstraktion um reine Musikalität geht, um überschäumende Spielfreude und gelegentlich auch mal um (selbst-)ironische Distanz. Mit der für Andreas Willers typischen Offenheit werden Elemente von Jazz, Rock und Neuer Musik souverän mit freier Improvisation und manchmal auch einem texanischen Walzer verbunden. Die sechs Musiker stellen die aktuelle CD für das Label Jazzwerkstatt mit dem Titel ‚The Goldman Variations‘ vor.

Die im Jahr 2000 erschienene CD ‚The Ground Music‘ des international besetzten Andreas Willers Octet mit u.a. dem französischen Violinisten Dominique Pifarély und US-amerikanischen Schlagzeuger Tom Rainey wurde seinerzeit vom Fachblatt Jazzthetik als ‚eines der besten 20 Alben, die je auf dem Münchner Jazzlabel Enja Records erschienen sind‘ eingeordnet. Dreizehn Jahre später hat Andreas Willers ein Sextett aus hochkarätigen Berliner Musikern zusammengestellt, welches seither eine aktualisierte Version der damaligen Musik zu Gehör bringt und dabei auf zupackende Art zwischen ironischen Stilzitaten, kollektiver Klangforschung, Erweiterung von gewohnten Harmonik- und Intonationssystemen und lockerer Spielfreude Hörgewohnheiten in Frage stellt.

Pressestimmen:

‚Andreas Willers gehört zu den einfallsreichsten E-Gitarristen, die es auf diesem Erdball gibt.‘
Jazzthetik

‚…brachte mich fast zum Weinen. Willers ist ein enorm erfingungsreicher Gitarrist.‘
Budd Kopman (AAJ.com)

‚Wenn man glaubt, daß alles gesagt ist, kommt eine neue Platte von AW…..eine wagemutige tour de force, auf der alle Klippen der Avantgarde – Langeweile, Unverständlichkeit, Redundanz – souverän umschifft werden.‘
Fünf Sterne /Jazzthetik zu ‚Tin Drum Stories‘

‚Andreas Willers verbindet unterschiedlichste kontrastierende Techniken, Klangwelten und Traditionen zu einem eigenen, bei aller Klangvielfalt leicht identifizierbaren Sound.‘
rororo Jazzlexikon

www.andreaswillers.de

08.09.2020_Tanrıkulu / Cohen / Delius

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Und hier noch ein paar Fotos aus der ersten Reihe. Danke an Guillermo Luz Y Graf

Ayse Cansu Tanrikulu (Gesang) TUR
Greg Cohen (Kontrabass) USA
Tobias Delius (Klarinette, Saxophon) NL

Tanrıkulu / Cohen / Delius ist ein avantgardistisches Free-Jazz-Ensemble mit Ayse Cansu Tanrıkulu, Greg Cohen und Tobias Delius. Alle drei sind neben ihren internationalen Karrieren herausragende Mitglieder der Berliner Jazz- und Improvisationsszene.

Greg Cohen steht für eine Jahrzehnte währende Improvisations- und Kompositionssprache und hat mit Namen wie Ornette Coleman, John Zorn, Laurie Anderson etc. zusammen gearbeitet. Tobias Delius ist eine wichtige Figur der europäischen Free- Improvisationsszene und zeichnet sich besonders durch seine Authentizität aus. Tanrıkulu ist eine der meist beschäftigten jungen Stimmen in Berlin. Sie debütierte 2019 mit ihrem Projekt beim Berlin Jazz Fest und trat in Anthony Braxtons „Sonic Genome“ auf.

Ayse Cansu Tanrikulu ist eine preisgekrönte Sängerin und Komponistin, die in, vorerst vorwiegend in Deutschland und der Türkei, verschiedenen Projekten und Genres auftritt: Melez (m. Jim Black & Elias Stemeseder), Tanrikulu/Cohen/Delius (m. Greg Cohen & TobiasDelius), Meow (m. Liz Kosack, Jim Black & Dan Peter Sundland), Last Chance to Misbehave (m. Julia Hülsmann & Mia Knop Jacobsen), Max Andrzejewski’s HÜTTE Plays Robert Wyatt’s Music.
Ihre künstlerischen Qualitäten sind in ihrer musikalischen Flexibilität und stilistischen Bandbreite erlebbar. Dabei wirkt sie aktiv als Sängerin und Musikkünstlerin in der Jazz – und Improvisierten Musik Szene in Berlin und Istanbul mit. An nationalen und internationalen Festspielen nimmt die Künstlerin regelmäßig als Komponistin teil. Ihre Musik fokussiert neuartige, fesselnde Themen und die Bedeutung der Instrumentierung wird ebenfalls hervorgehoben.
So ist sie auf verschiedenen Bühnen zu hören und zu sehen, sowohl auf experimentellen als auch klassischen Festivals (Jazz Fest Berlin 2019 – Melez & Anthony Braxton’s Sonic Genome, Jazzfestival Saalfelden 2019 with Meow!, 42. Leipziger Jazztage “Fish & Chips” and Enjoy Jazz Festival with Max Andrzejewski’ HÜTTE, Belgrade Jazz Festival 2018 with Julia Hülsmann’s Oktet and stages including Birmingham Symphony Hall with James Banner’s USINE).

Neben seinem Leben als Bassist ist Greg Cohen weiterhin damit beschäftigt, Musik in Berlin zu unterrichten. Er ist Professor für Musik am Jazz- Institut-Berlin, wo er einen vollen Zeitplan hat.
Cohen hat auch als Arrangeur, Produzent, Musikdirektor und Komponist für die Theater-, Film-, Fernseh- und Aufnahmestudios gearbeitet. Die Aufnahmen, an denen er beteiligt war, wurden von verschiedenen Kritikern gelobt, darunter der Pulitzer- Preis (Ornette Coleman), goldene Schallplatten und viele Auszeichnungen für das Album des Jahres.
Er hat mit einer Vielzahl von Künstlern in vielen Musikstilen gearbeitet. Von A (Woody Allen, Laurie Anderson, Fiona Apple) bis Z (John Zorn, Tom Ze).
Einige der dazwischen liegenden Künstler sind: Susana Baca, Danny Barker, Bar Kokhba, Hal Blaine, Brian Blade, David Byrne, Carlinhos Brown, Bono Gal Costa, Ornette Coleman, Elvis Costello, Conte Condoli, Sheryl Crow, Uri Caine, Holly Cole, Bob Dylan, Dave Douglas, Donovan, Francesco De Gregori, Eddy Davis, Kenny Davern Teddy Edwards, Brian Eno, Marty Ehrlich, Bill Frisell, Marianne Faithfull, Mark Feldman, Victor Feldman, Crystal Gayle, Ben Goldberg, Bebel Gilberto, Jesse Harris, Billy Higgins, Herbert Hardesty, Keith Ingham, Norah Jones, Antony Johnson, Joe Jackson, Sir Tom Jones, Sir Elton John, Billy Joel, Dr. John, Lee Konitz, Haino Keiji, Kronos Quartet, Dagmar Krause, Jim Keltner, Gary Lucas, Masada, Masada String Trio, Mischa Mengelberg, Geoff Muldauer, Bette Midler, Giovanna Marini, Willie Nelson, Randy Newman Odetta, Madeleine Peyroux, Marc Ribot, Lou Reed, Keith Richards, Annie Ross, Ron Sexsmith, Bruce Springsteen, Tim Sparks, Sting, Little Jimmy Scott, Ed Sanders, Chango Spasiuk, Tommy Tedesco, James Taylor, Gianmaria Testa, Tom Waits, Victoria Williams, Charlie Watts, Loudon Wainwright, Kenny Werner, Kenny Wollesen, Dhafer Youssef, Karim Ziad.
Andere Kollaborationen: Wim Wenders, Francis Coppola, BBC Philharmonic… Als Leader: Golden State, Moment to Moment and Way Low.

Tobias Delius wurde am 15. Juli 1964 in Oxford, England, geboren. Er begann 1980 im deutschen Ruhrgebiet Saxophon zu spielen. 1983/84 lebte er in Mexiko-Stadt, wo er im „Cuarteto Mexicano de Jazz“ unter der Leitung des Pianisten Francixco Téllez spielte.
Delius zog 1984 nach Amsterdam und studierte kurze Zeit am Sweelinck Conservatorium. Er engagierte sich schnell für Amsterdamer Improvisatoren und brach sein Studium ab, um in die improvisierte Musikszene einzutauchen. 1990 wurde er von der Organisation Stichting Jazz in Nederland mit dem Podiumprijs ausgezeichnet.
Er hat in Europa und Übersee mit Musikern wie Steve Lacy (Oktober-Treffen ’91), Louis Moholos Viva-la-Black (Südafrika ’93), Bill Frisell, Mark Feldman und Trio Clusone (Clusone Jazz ’93), Misha Mengelberg („Pollo de Mare“, Angelica ’96 in Bologna), Steve Beresford („Signale für Tee“, Vancouver ’98), Jeb Bishop, Kent Kessler, Hamid Drake (Chicago 2001) und Ray Anderson (Rotterdam, ’01) ) gearbeitet.
Tobias lebt derzeit in Berlin, wo er ein aktives Mitglied der improvisierten Community ist, die regelmäßig mit Axel Dörner, Christian Lillinger, Clayton Thomas, Liz Albee und vielen anderen auftritt.

www.aysecansutanrikulu.com/tanrikulu-cohen-delius

14.07.2020_Trio.Diktion / BR-KLASSIK Livestream

Das Konzert von Trio.Diktion war fantastisch. Vielen Dank an alle Beteiligten. Den Live-Stream können Sie weiterhin auf der BR-KLASSIK Website ansehen:

https://www.br-klassik.de/concert/ausstrahlung-2223438.html

Der Eintritt zum Live-Stream ist frei, Sie können aber ein „virtuelles Ticket“ in Höhe Ihrer Wahl erwerben.

PayPal: www.paypal.me/jazzplus

Alternativ zu PayPal ist auch eine Überweisung möglich:
Seidlvilla Verein e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE09700205000008835400
BIC: BFSWDE33MUE

Bitte im Verwendungszweck „Virtuelles Ticket Jazz+“ einfügen. Vielen Dank!

Hier noch ein paar Impressionen von Soundcheck und Live-Stream:

Nach einer kurzen Pause gab es dann noch ein zweites Set ohne Kameras – nur für den Hörfunk:

Trio.Diktion
Antonia Hausmann (Posaune)
Matti Oehl (Saxophon)
Philip Frischkorn (Klavier)
Jakob Petzl (Kontrabass)

Inspiriert von Kammermusik, Broadway-Songs und Filmmusik entwickeln Trio.Diktion auf ihrem neuen Album “Serenade” facettenreiche Miniaturen. Die instrumentalen Kompositionen verschwimmen zwischen introvertiertem Jazz, Soundscaping und Lied. Die ungewöhnliche Besetzung aus Posaune, Saxophon, Klavier und Kontrabass schafft es im Wechselspiel aus detailreichen Kompositionen und freien Improvisationen Musik zu entwickeln, die spürbar und plastisch wird und sofort berührt.

Antonia Hausmann (Posaune)
2009-2010 Studium bei Michael Winkler an der HfM Dresden, seit 2010 bei Simon Harrer an der HMT Leipzig. Von September 2013 bis August 2014 als Stipendiaten bei Prof. Nils Wogram in Luzern. Seit 2015 Masterstudentin bei Johannes Lauer. Unter anderem auf Tour mit Clueso, der Spielvereinigung Sued, Karl die Große.

Matti Oehl (Saxophon)
wurde in Hoyerswerda geboren. Seinen ersten musikalischen Unterricht bekam er im Alter von 6 Jahren, später folgte eine klassische Ausbildung auf der Klarinette. In der Band seines Vaters hatte er ersten Kontakt zur Improvisation. Seit dem 14. Lebensjahr spielt er Saxophon, mit 17 fasste er den Entschluss Musik zu studieren. In Dresden gründete sich seine erste eigene Band, das „Quartet No. 2“ , mit der er an der 7. Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ 2009 teilnahm und mehrere Preise gewann. Im Oktober 2009 begann er sein Studium an der HfM Dresden bei Prof. Finn Wiesner, von 2010 bis 2015 studierte er Jazzsaxophon an der HMT Leipzig bei Prof. Johannes Enders und Prof. Michael Wollny. Seit dem Studienabschluss ist er als freiberuflicher Musiker und Pädagoge tätig und spielt mit seinen Projekten zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Mit der Band Trio.Diktion gewann er 2014 den Jazznachwuchspreis der Stadt Leipzig und belegte den 2. Platz beim Jungen Münchner Jazzpreis 2016. Sein erstes Album als Bandleader („Ornament“) erschien im November 2016 beim Schweizer Label Unit Records, Trio.Diktion veröffentlichten 2017 bereits ihr zweites Album „Serenade“.

Philip Frischkorn (Klavier)
Jazzklavierunterricht bei Larry Porter. Von 2010 bis 2014 Studium in der Klasse von Prof. Richie Beirach in Jazzklavier an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig, seit 2014 Masterstudent bei Prof. Michael Wollny. Mit dem Eva Klesse Quartett gewann er 2015 den Echo-Jazz. Mittlerweile tourt er international und ist Gast auf den wichtigsten deutschen Jazzfestivals, wie dem Jazzfest Berlin, dem Jazzbaltica Festival, den Jazztagen Leipzig.

Jakob Petzl (Kontrabass)
2010–2015 Studium Jazzkontrabass bei Prof. Pepe Berns an der HMT Leipzig. Seit 2014 im Masterstudiengang klassischer Kontrabass bei Prof. Frithjof Grabner. Ist Mitglied in diversen Jazzformationen, spielt als Aushilfe in verschiedenen Kammer- und Sinfonieorchestern, Kirchenmusik. Spielte 2016/17 als Substitut an der Oper Halle.

Trio.Diktion spielen ausschließlich Eigenkompositionen, darunter beispielsweise von Philip Frischkorn „Rückreisefieber“, „Falkenhain“, oder „Decent and resurface“.  Von Matti Oehl „White Keys“ oder „Similaun“. Von Antonia Hausmann „Niemandsland“ oder „Schall und Rausch“.

www.triodiktion.de

In Kooperation mit BR-KLASSIK

16.06.2020_Mingus in Wonderland

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Technik haben wir es doch noch irgendwie geschafft unser erstes Live-Stream Konzert aufzuzeichnen – diesmal noch im Hochformat, aber nächstes Mal werden wir auch das richtig hinbekommen…

Danke an alle die dabei gewesen sind – vor Ort und online – es hat großen Spaß gemacht endlich wieder vor Publikum zu spielen.

Der Live-Stream ist weiterhin auf Facebook verfügbar:

https://www.facebook.com/martinkolb/videos/1138754713150809

Der Eintritt zum Live-Stream ist frei, Sie können aber ein „virtuelles Ticket“ in Höhe Ihrer Wahl erwerben.

PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/jazzplus

Alternativ zu PayPal ist auch eine Überweisung möglich:

Seidlvilla Verein e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE09700205000008835400
BIC: BFSWDE33MUE

Bitte im Verwendungszweck „Virtuelles Ticket Jazz+“ einfügen. Vielen Dank!

Hier ein paar Fotos die uns ein Zuschauer von zu Hause geschickt hat – abfotografiert vom Bildschirm 🙂

      

Und noch ein paar Fotos aus der ersten Reihe. Danke an Guillermo Luz Y Graf

Mingus in Wonderland

Julian Hesse (Trompete)
Matthieu Bordenave (Tenorsaxophon)
Lukas Jochner (Posaune)
Geoff Goodman (Gitarre)
Jerker Kluge (Kontrabass)
Martin Kolb (Schlagzeug)

Ausschließlich Kompositionen des amerikanischen Bassisten, Komponisten und Jazzrevolutionärs Charles Mingus – gespielt von einer außergewöhnlichen Formation Münchner Musiker, die sich mit großem Ernst aber auch höchster Spielfreude dem Erbe des Meisters annehmen. Die Musik von Mingus muss man einfach live gespielt hören, der Geist dieser ebenso energetischen wie wunderschönen Kompositionen kann sich auf der Bühne am besten entfalten.

Die Band Mingus in Wonderland begann im Mai 2013 auf verschiedenen Bühnen Münchens (Onkel Wanja, Kongressbar, Jazzkombinat) mit einer regelmäßigen, wöchentlichen Reihe die Kompositionen von Charles Mingus aufzuführen. Die sechs Musiker sind durch die vielen gemeinsamen Auftritte bestens aufeinander eingespielt und haben sich die anspruchsvollen Kompositionen durch regelmäßige Konzerte „erspielt“. Dabei haben sie einen gemeinsamen Weg gefunden, die Musik frisch, unverbraucht und zeitgemäß zu interpretieren.

10.03.2020_Nathan Ott – Special Edition

Sebastian Gille (Saxophon)
Christopher Dell (Vibraphon)
Jonas Westergaard (Kontrabass)
Nathan Ott (Schlagzeug)

Das neue Quartett des jungen Wahl-Berliners Nathan Ott und dessen langjährigem musikalischen Wegbegleiter Sebastian Gille bringt den Geist der legendären Lighthouse-Edition der Elvin Jones Band der 70er Jahre ins 21. Jahrhundert und präsentiert dabei nicht nur eine der wichtigsten Stimmen Deutschlands auf dem Saxophon, sondern bringt diese mit den kosmischen Klangsphären des Vibraphonisten Christopher Dell, einem der wichtigsten Protagonisten an der Schnittstelle zwischen zeitgenössischer komponierter und improvisierter Musik, zusammen, um zu einer unverwechselbaren Textur zu verschmelzen. Vervollständigt wird diese faszinierende Musikerkonstellation mit der lyrischen Elastizität des dänischen Kontrabass-Virtuosen Jonas Westergaard, einem der gefragtesten Tieftöner Europas.

BIOGRAFIE

Nathan Ott, geboren am 29. Mai 1989, wuchs in einer musikalischen Familie in Augsburg auf und begann nach langjährigen Erfahrungen als klassischer Geiger mit 18 Jahren, Schlagzeug zu spielen, nachdem er ein Konzert von Dave Liebman auf dem Augsburger Jazzsommer erlebt hatte.

Nach seinem Abitur und einer einjährigen Karenzzeit, in der er sich auf die Anforderungen eines Jazzstudiums vorbereitete, fand er an der Musikhochschule in Würzburg mit Billy Elgart einen Mentor, der ihn lehrte, im Spiel verstärkt nach innen zu hören.

2011 zog es ihn dann nach Hamburg, wo er an der Hochschule für Musik und Theater bei Holger Nell studierte und mit seiner initiativen Art schnell Fuß fassen konnte. Mittlerweile ist der 28jährige ein bereits mit einigen Preisen belohnter und in der Hamburger Jazzszene sehr gefragter Instrumentalist, der zusammen mit Hamburger Musikern der jüngeren Generation viel für den Aufschwung der Jazzszene in der Hansestadt getan hat.

Andererseits ist der Schlagzeuger ein Musiker, der sich in der norddeutschen Jazzszene auch über Generationsgrenzen hinweg als ein überaus wacher und vitaler Impulsgeber bewährt hat, der es versteht, seine Dynamik im Dienst des jeweiligen musikalischen Zusammenhangs zu dosieren. So spielt er einerseits mit dem Bremer Gitarrenwunder Julian Fischer in verschiedenen Ensembles und ist vernetzt mit herausragenden jungen Musikern aus Griechenland und Spanien und sucht andererseits den Kontakt zu Musikern der mittleren Generation wie der Gitarristin Sandra Hempel, dem Bassisten/Gitarristen Sven Kerschek, dem Organisten Lutz „Hammond“ Krajenski, Saxophonisten Sebastian Gille, Gabriel Coburger und Frank Delle, sowie Trompeter Claus Stötter und Stephan Meinberg. Bekannt ist auch seine Zusammenarbeit mit Dave Liebman im Nathan Ott 4tet zusammen mit Sebastian Gille und Robert Landfermann, mit denen er sein Debütalbum aufgenommen hat, das 2018 bei Unit Records erscheinen wird.

Er ist Stipendiat der Oscar und Vera Ritter – Stiftung, Kunstförderpreisträger der Stadt Augsburg, Jazzpreisträger der Fürther Nachrichten und wurde 2014 für den Werner Burkhard Preis nominiert. Darüber hinaus ist er seit zwei Jahren ehrenamtlich für die Jazz Federation Hamburg tätig, für die er in der Booking Gruppe einen tragende Rolle in der Programmgestaltung der wöchentlich stattfindenden Konzerte spielt und seit Anfang 2016 als Host verantwortlich für die Konzeption und Programmierung der monatlich stattfindenden Themenabende ist. Seit Herbst 2016 gestaltet er seine eigene Konzertreihe „The Nathan Ott Dubph0nic“ im Altonaer Jazzclub „Hafenbahnhof“.

Wichtige Lehrer und Mentoren lernte er bei internationalen Workshops und Privatunterrichtsstunden kennen, darunter Greg Hutchinson, Adam Nussbaum, John Riley, Billy Hart, Dave Liebman, Mark Turner, Peter Bernstein, Jonathan Kreisberg, Reuben Rogers, Jim Black und Chuck Israels.

Konzertreisen führten ihn mehrmals in die Vereinigten Staaten, nach Kanada, Spanien, Griechenland, Holland, Dänemark, Italien, Österreich und die Schweiz. Als wichtiger Bestandteil zahlreicher spannender Projekte trat er auf einigen der renommiertesten Bühnen und Festivals Europas auf, wie zum Beispiel Copenhagen Jazz Festival, Jazz Cava Terrassa in Barcelona, Swinging Groningen, JamDays Odense, Tollwood München, sowie Elbjazz und Überjazz Hamburg.

nathanott.com