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09.11.2021_Schultze/Ehwald/Rainey

Stefan Schultze (Klavier)
Peter Ehwald (Saxophon)
Tom Rainey (Schlagzeug)

„Ehwald und Schultze haben alles im Griff. Mit exzellentem Timing und Sinn für überraschende, harmonische Wendungen improvisieren die beiden über eigene Stücke“

schreibt Hans Hielscher im Spiegel über die aufregende Zusammenarbeit dieser beiden spannenden Deutschen Jazzmusiker. Für sechs Konzerte treffen Peter Ehwald und Stefan Schultze auf den herausragenden New Yorker Schlagzeuger und Improvisator Tom Rainey. Rainey, der mit Musikern wie Kenny Werner, Fred Hersch und Tim Berne zusammengearbeitet hat, ist eine der wichtigsten Stimmen im modernen Jazz. Das Trio entwickelt in einem virtuosen, melodischen Austausch neue Räume, in denen die Klänge, traumwandlerisch schweben und trotzdem energisch pulsieren.

Presse:

[…]an extremely sensitive and at the same time expressive album, a successful example of intimate chamber jazz with ascetic, concentrated power.
– Heinrich Brinkmöller-Becker, nrwjazz.net, 11th December 2017

A breath that becomes a sound, that becomes a melodic motif. A piano motif like an echo. A caesura that has at least as much to say as the emphatically-open dialogue afforded by saxophonist Peter Ehwald and his pianistic partner Stefan Schultze that reveals itself as a process of searching, especially at the beginning of the new album. Better to raise one question too many than to succumb to the temptation of a hasty answer at some point. What the two have now been tackling for years shows a deep harmony that can only exist with the affirmation of the differences between their two characters. From this approach, the pair took on New York drummer Tom Rainey into their midst. And in this constellation he proves to be a powerful contributor and source of inspiration – for it is precisely the intertwined, asymmetrical rhythmic patterns that immensely enriches the intuitive symbiosis of Ehwald/Schultze.
The pieces that emerge from this go in different, rarely predictable and often somewhat labyrinthine directions – but never without a decisive approach in the form of a compositional idea. Nothing is superficial in this common kaleidoscope of musical fantasy. They let it run when something is good, and sometimes boldly take it to the extreme. Without being contrived, because everyone remains confidently true to themselves when connect with the ideas of the other two. For example, when Stefan Schultze solos turn highly emotionally on the piano and Peter Ehwald delivers spherical, sometimes even hymnic answers on the saxophone. This and much more releases abrupt eruptions on this new recording, but also carries you away into enchantingly atmospheric dream sequences, some of which are intended as a homage to Morton Feldman.
This listening pleasure is complex, unpredictable, and often profound. But the experience behind it is exemplary!
– Stefan Pieper, Jazzzeitung, July 2017

Schultze und Ehwald both relish exploring the melodic contours of the pieces, which are often reflective, even dreamy, while Rainey’s cymbal color play remains the epitome of sensitivity.
– John Sharpe, The New York City Jazz Record, 2017

One of the most exciting Jazz albums this year!
– HIFI Stars, 2017

The attraction of this extremely emotional music lies in the tension between these three individuals – from the diversity of their musical paths leading to a common goal.
– Rainer Bratfisch, Jazzpodium, 09/2017

The eleven tracks of this incredibly refined, rousing concept album are exciting – getting under your skin and tingling upon it, both exciting and meditative.
– Sabine Kaufmann, musenblaetter.de, 2017

Something happens all the time, constant movement demands attention that is very fulfilling, because you can imagine yourself in the midst of these conversations, either listening dreamily or rocking along with your whole body.
– Wolfgang Giese, musikansich.de, 2017

A strong album, where three protagonists play with at least as much devotion to each other as they give their own virtuosity while playing together.
– Daniel Kluger, musikreviews.de, 2017

Free jazz without noise, because even in the most spontaneous moments there is that quiet restraint that Morty Feldman (to whom the trio tip their hats with the opener ‘Edgewise’) used to create pure beauty.
– Karsten Zimalla westzeit.de, 2017

Great competence is generously displayed in the interweaving of goal-orientation with flexibility, cautiousness with consequential follow-through, and elaboration with ad hoc situations. For the ears.
– Concerto, 2017

https://ser.peter-ehwald.net/

14.12.2021_Slowfox

Hayden Chisholm (Saxophon)
Sebastian Gramss (Kontrabass)
Philip Zoubek (Klavier)

SLOWFOX, das Ausnahme-Trio mit dem Neuseeländischen Altsaxophonisten und SWR-Preisträger Hayden Chisholm, dem aus Wien/Austria stammenden Wahl-Kölner Philip Zoubek am Piano und dem Kontrabassisten und mehrfachen ECHO Preisträger Sebastian Gramss. 2013 gegründet, hat das Trio seither ihren besonderen zeitgenössisch-melodischen Stil auf unzähligen Konzerten in ganz Europa, Russland und Afrika perfektioniert und international mit dem Goethe Institut mit unzähligen Musikern zusammengearbeitet.

SLOWFOX, zuletzt auf der Jazzahead als Newcomer des Jahres gefeiert, verkörpert eine spannende Balance zwischen ansprechenden Melodien und anspruchsvoller Klangästhetik zu einer Art „Melodic Avantgarde“ auf höchstem spielerischem Niveau. Das Programm besteht aus einer feinen Auswahl von Original-Kompositionen von den beiden hochgelobten letzten Alben GENTLE GIANTS (Traumton) und THE WOOD (Jazzwerkstatt Berlin).

WDR Jazz award for Philip Zoubek (2020)
ECHO Bass for Sebastian Gramss (2013 & 2018)
Nominated for German Jazz award (2017)
SWR Jazz award for Hayden Chisholm (2014)

Presse:

Jazz & More (08/17): „Gentle Giants -Five Stars! *****“

„Slowfox präsentiert einen grandiosen, lyrisch empfundenen Jazz, der bei aller Freigeistigkeit in der Tradition tief verwurzelt ist. Der spielerische Umgang mit den Stücken, das kontinuierliche Verwandeln und Umformen giebt der Musik ebenso viel Offenheit wie Kunstfertigkeit. Drei Musiker, einig, den Spagat zwischen traditionsbewußtsein und Avantgarde mit sehr viel Fantasie zu erfüllen.“ RP 07/17

„Sebastian Gramss is a masterful bass player, establishing his ability to play full dark lines, then demonstrating a consistently firm grasp of arco technique…“ Cadence Magazine, New York
DOWNBEAT MAGAZINE 03.2003:
„Also impressive is the stellar sounds and punchy wit by alto wizard and fashion don Hayden Chisholm.“

JAZZTHETIK 05/14:
„Eine Metamorphose – eine in Klang umgesetztes Gedicht…….Sebastian Gramss besitzt neben seiner direkten musikalischen Sprache, die er mit Bands wie Underkarl oder Fossile3 umsetzt, eine einfühlsame, die Emotionen streichelnde Klangsprache, die weder aufdringlich noch vorlaut, sondern einfach nur die Seele streichelnde Zurückhaltung aus dem Hintergrund ganz nach vorne stellt…“

„Der Tonfall Ellingtons, Das Momentum des Bebop, Die Geste des Freien Jazz und das Mysterium des Cool Jazz: Eine sehr gegenwärtige Souveränität weht durch diese Musik, ein ganzes eigenes Timing, eine wunderbar bewusste Ästhetik. Und mehr als nur ein Hauch von Größe“ (High Fidelity 1/17)

Jazzthing #118, 4/2017
„Der Kölner Bassist Sebastian Gramss beschreibt die Musik des Trios Slowfox als „melodic Avantgarde“. Eine durchaus zutreffende Beschreibung, folgt man den 15 kammermusikalisch gestalteten Improvisationen von Gramss, Philip Zoubek (Piano) und Hayden Chisholm (Altsaxofon) auf „Gentle Giants“. Chisholms so fein ziselierter Ton, der aller Zartheit zum Trotz rhythmische Kraft und melodische Substanz besitzt, hat sein Fundament in Gramss‘ tiefenwuchtigem Spiel auf dem Kontrabass und bekommt durch Zoubeks teils präpariertem Klavier eine leuchtende Transparenz. Spannend wird es, wenn die drei ihren kammermusikalischen Duktus verlassen und die jazzmusikalische Avantgarde streifen – oft mit subtil energetischem Ergebnis. Auch ihrer zweiten CD hat Slowfox ein poetisches Leitmotiv vorangestellt, das sich in dem ins Englische übersetzte Friedrich-Nietzsche-Zitat „And those who were seen dancing were thought tobe insane by those who could not hear the music“ wiederfindet – und dessen einzelne Wörter auch die Stücketitel ergeben.“

https://www.slowfox.org/

https://www.facebook.com/slowfoxjazz

Foto © Frank Schindelbeck

21.12.2021_Rowk Music

Kalle Kalima (Gitarre)
Ronny Graupe (Gitarre)
Wanja Slawin (Saxophon)
Oliver Steidle (Schlagzeug)

Diese Super – Group ist ein gemeinschaftliches Projekt von vier herausragenden, innovativen Musikern aus Berlin. Sie spielen seit Jahren in stilistisch unterschiedlichsten Besetzungen und haben im Laufe der Zeit ihre eigene durch den Jazz beeinflusste Stimme am Instrument entwickelt. Ihre eigenen Bands wie: Klima Kalima, Kuu, SoKo Steidle, Killing Popes, Hyperactive Kid, Ronny Graupe’s Spoom, Lotus Eaters oder Liun & the Science Fiction Band, werden als heisse Berliner Exporte gehandelt und haben international eindrückliche Spuren hinterlassen.

Da sie „Kinder ihrer Zeit“ sind und in ihrer Jugend zeitgenössische Strömungen wie „neue deutsche Welle“, Punk, Hip Hop, Hardcore usw. erlebten, haben sie es sich bei Rowk Music zur Aufgabe gemacht, diese Einflüsse musikalisch zu verarbeiten.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und so werden auch Abstecher in die „Neue Musik“ , Dub, Rock, Noise und anderen aktuellen Strömungen unternommen. Die Improvisation ist hier kein Selbstzweck sondern „dient“ der jeweiligen Stimmung der selbst geschriebenen Stücke. Nicht das „was spielt man“, sondern das „wie spielt man“ erfährt hier aufs Neue eine enorme Wichtigkeit.

Das bewusste weglassen eines Bassisten erhält sowohl beim Schreiben als auch beim Spielen seine volle Berechtigung, insofern es überhaupt nicht auffällt, dass ein solches tragendes Element fehlt. Vielmehr schaffen es die Vier einen Sound zu kreieren der durchsichtig, transparent aber dennoch voll und warm alle Frequenzen bedient, die ihre Melodien, Rhythmen, Geräusche unterstützen.

www.kallekalima.com
www.ronnygraupe.com
www.wanja-slavin.de
www.oliversteidle.com

11.01.2022_Shannon Barnett Quartett

Shannon Barnett (Posaune)
Stefan Karl Schmid (Saxophon)
David Helm (Kontrabass)
Fabian Arends (Schlagzeug)

Shannon Barnett stammt aus Australien und zog 2014 nach Deutschland, um in der berühmten WDR Big Band zu spielen. Bereits ihrem Umzug nach Köln entwickelte sie eine vielseitige Karriere in Melbourne und später auch in New York, wo sie mit Musikern wie Charlie Haden, Kurt Rosenwinkel, Darcy James Argue, der Birdland Big Band und Jon Faddis spielte. 2018 verließ sie die WDR Big Band, um sich auf ihre eigenen Projekte konzentrieren zu können. 2020 wurde sie mit dem WDR Jazzpreis ausgezeichnet, und 2021 für den Deutschen Jazzpreis nominiert in der Kategorie Blechblasinstrumente.

Umtriebig in der Kölner Szene, gründete sie bereits 2015 ein Quartett aus hochkarätigen Improvisatoren der deutschen Jazzszene mit Stefan Karl Schmid am Tenor Sax, David Helm am Kontrabass und Fabian Arends am Schlagzeug. 2017 veröffentlichte das Quartett das Album ‘Hype’ (Double Moon/Challenge) und wurde für den Neuen Deutschen Jazzpreis nominiert. Ihr zweites Album ‘Bad Lover’ wurde im November 2021 auf Florian Ross’ ‘Toy Piano Records’ veröffentlicht.

Das Quartett profitiert davon, seit über fünf Jahren zusammen zu spielen und sind eine eng verbundene Familie geworden. Wie in einer normalen Familie gibt es (zumindest auf der Bühne) Spannungen und hitzige Diskussionen, aber insgesamt ein Gefühl der Einheit beim Erkunden. Gemeinsam reisen sie durch Barnetts Kompositionen und verbinden dabei Einflüsse aus vielen verschiedenen Genres.

“Das ist aufmerksame, kommunikative, jazzig lustvolle Musik um eine Künstlerin, die ihren Platz in der Riege der Virtuosen gefunden hat”
Ralf Dombrowksi – Jazzthing

“Sie einigen sich auf die universale Sprache, improvisieren miteinander, agieren mit maximaler Bühnenpräsenz… Sich aufeinander einhören. Sich im richtigen Momente einbringen, die Ideen der anderen aufnehmen, auf die universale Sprache, die sämtliche dieser Profimusiker so perfekt beherrschen einlassen.“
Stefan Pieper – nrwjazz.net

www.shannonbarnett.info

08.02.2022_Absolutely Sweet Marie

Steffen Faul (Trompete)
Matthias Müller (Posaune)
Alexander Beierbach (Tenorsaxophon)
Christian Marien (Schlagzeug)

Die Band ABSOLUTELY SWEET MARIE wurde 2012 von Alexander Beierbach gegründet und setzt sich mit dem Werk von Bob Dylan auseinander.

Vier Instrumentalisten, verwurzelt in Jazz und improvisierter Musik, verarbeiten auf ihre Weise das umfangreiche Werk Dylans.
In der Besetzung drei Bläser plus Schlagzeug entsteht dabei ein Spektrum an Klangfarben und Grooves: feingliedrige, kammer-musikalische Momente werden von dichten Kollektivimprovisationen abgelöst, Brass-Band-Klänge stehen einem Gefecht aus polyphonen Überlagerungen gegenüber.

Einige der ausgewählten Dylan-Songs werden von ABSOLUTELY SWEET MARIE in ihrem Ganzen für die Besetzung arrangiert, wobei die stark textbezogenen Stücke in eine rein instrumentale Form übertragen werden. Oft werden aber auch nur Bruchstücke einer bestimmten Dylan-Aufnahme oder der Interpretation eines anderen Künstlers übernommen und dienen, in einen neuen musikalischen Kontext gestellt, als Ausgangsmaterial für eigenständige Kompositionen.

„Wherever You Roam“ ist die dritte CD des Quartetts auf dem musikereigenen Label TIGER MOON RECORDS und versammelt Stücke aus ganz unterschiedlichen Schaffensphasen Dylans. Neben Arrangements, die relativ neu im Programm sind, fnden sich dabei einige Stücke, die die Band schon auf zahlreichen Konzerten immer wieder gespielt und bearbeitet hat. Auch dadurch ist „Wherever You Roam“ eine gelungene Momentaufnahme und Zeugnis der lebhaften und risikofreudigen Spielhaltung des Quartetts ABSOLUTELY SWEET MARIE.

If dogs run free, then why not we
Across the swooping plain?
My ears hear a symphony
Of two mules, trains and rain
The best is always yet to come
That’s what they explain to me
Just do your thing, you’ll be king
If dogs run free

Bob Dylan

Presse:

„Die drei Bläser und das Schlagzeug wühlen sich wie Maulwürfe durch die verästelten, feingliedrigen Arrangements, schichten im Brass-Band-Stil polyphone Überlagerungen aufeinander und gewähren einander genügend Spielraum zu Improvisationen. Wer gedacht hätte, die Idee von Tenorsaxofonist Beierbach und seinen Mitspielern, dem Meister ein Denkmal zu bauen, würde sich irgendwann erschöpfen, den enttäuscht „Wherever You Roam“ auf angenehme Weise. Abermals werfen vier ausgemachte Dylan- Fans ihr ganzes Herzblut und ihr kreatives Potenzial in die Waagschale. Den Nobelpreis gibt es dafür kaum, aber vielleicht die längst überfällige Aufmerksamkeit.“
Reinhard Köchl über „Wherever You Roam“ (Jazzthing)

„Jedes Solo, das hier gespielt wird, jede freisinnige Verarbeitung von Song-Material atmet eine ganz und gar angemessen und nie geborgt erscheinende Authentizität. Es ist gerade die Vielstimmigkeit in der Herangehensweise, das Zusammentrefen von entschiedener Aneignung und respektvoller Huldigung, von Textlosigkeit und Geistreichtum, von Präzision und Verspieltheit, was den Spaß an der Musik steigert.
Dass „Wherever You Roam“ das dritte Dylan-Album des Quartetts ist, führt nicht zu einer zunehmenden Glätte, sondern zu einer immer intensiveren Bewusstheit im Umgang mit dem Material.“
Hans-Jürgen Linke über „Wherever You Roam“ (Frankfurter Rundschau)

„ … Was auch für dieses Album spricht: Man wird es mehrfach hören, mit wachsendem Genuss. Es ist ein Werk, das auf eigenständige und eigenwillige, musikalisch überzeugende Weise den Kompositionen Dylan huldigt. Sehr gelungen.“
Andreas Montag über „Wherever You Roam“ (Mitteldeutsche Zeitung)

“Nun ist es ja immer so eine Sache, Dylan in Jazz zu übersetzen, … . Doch mit mehr Spaß, Süfsanz und Hingabe als die vier Musiker das getan haben, ist die Umsetzung dieser ehrgeizigen Aufgabe kaum möglich. … Das ist mitreißend, lustig und niemals fach. Ein Tribut, der diesen Namen verdient.”
Wolf Kampmann über „Another Side Of Blonde On Blonde“ (Jazzthing)

“… Die Bearbeitungen klingen großartig… gelungene Arrangements, Spielfreude und die nötige Prise Respektlosigkeit… irrwitzig gute und witzige Grooves.”
Angela Ballhorn über „Another Side Of Blonde On Blonde“ (Jazzthetik)

“Wie fruchtbar Dylans Werk für die vier jungen Jazzmusiker sein kann, zeigten sie schon auf der ersten CD “Roads, Doves And Other Stuf”. Dass man noch tiefer in den kreativen Kosmos des Amerikaners eintauchen, dass man stets neue Facetten entdecken kann, die es wert sind, bearbeitet, transformiert und in neuer Gestalt wiedergeboren zu werden, das zeigt nun “Another Side Of Blonde On Blonde”.
Martin Laurentius über „Another Side Of Blonde On Blonde“ (Jazzthing)

„Es gibt wohl kaum eine Gruppe, die ähnlich frei und fantasievoll mit den Stücken des überragenden Song-Meisters umgeht. Dabei legen es die Berliner keineswegs auf eine systematische Dekonstruktion oder Ironisierung an. Sie schätzen das Original, nehmen sich aber die Freiheit, es in ihrer Instrumentalfassung auf ganz eigene Weise auszulegen. … Allzeit zu spüren: der Respekt vor den Songs und die spielerische Lust an der musikalischen Verarbeitung.“
Arne Schumacher über ASM (Radio Bremen)

„Bob Dylan gehört zu den Säulenheiligen der Pop-Geschichte. Seine Songs wurden unzählige Male von anderen Musikerinnen und Musikern bearbeitet oder „gecovert“, wie man sagt. Auch jazzige Versionen gibt es von seinen Kompositionen. Aber keine andere Band fndet einen gleichermaßen abstrakten wie respektvollen und originellen Zugang wie das ungewöhnlich besetzte, nach einem Song vom 1966er Dylan-Album „Blonde on Blonde“ benannte Quartett aus Berlin.”
Ulf Drechsel über ASM (rbb-Kulturradio)

alexanderbeierbach.de/asm