Camila Nebbia (Tenorsaxophon)
Jordina Millà (Klavier)
Die aus Buenos Aires stammende und in Berlin lebende Camila Nebbia ist Saxophonistin, Komponistin, Improvisatorin, bildende Künstlerin und Kuratorin. Sie spielte und nahm mit zahlreichen Künstlern der internationalen Szene auf, darunter Marilyn Crispell, Michael Formanek, Angelica Sanchez, Randy Peterson, Tom Rainey, Patrick Shiroishi, Vinnie Sperrazza, Katt Hernandez, Kenneth Jimenez, Lesley Mok, Susana Santos Silva, Elsa Bergman, dem Kollektiv L’Arfi aus Lyon, Joanna Mattrey, Vincent Dromowski’s Flow Regulator, Kit Downes, Andrew Lisle und John Hughes.
Zusammen mit Maria Grand und Marta Sanchez ist sie Mitbegründerin des unabhängigen Plattenlabels Lilaila. Sie ist Mitorganisatorin des interdisziplinären Festivals „Guillotina” in Buenos Aires und Kuratorin der Streaming-Konzertreihe „A door in the mountain”. Sie kuratiert die Reihe „Disfigured Rivers” in Berlin und ist Teil des Kuratorenteams der experimentellen Musikreihe „Future Bash Reloaded”. Sie wurde für den Deutschen Jazzpreis 2024 und 2025 in der Kategorie „Holzblasinstrumente” nominiert.
Die Pianistin, Komponistin und Improvisatorin Jordina Millà beschäftigt sich mit freier improvisierter Musik und zeitgenössischer Sprache. Agustí Fernández führte sie in die Welt der Improvisation ein und ihre Musik entwickelt sich stetig in Richtung anderer Ausdrucksformen weiter. Sie hat mehrere gefeierte Alben veröffentlicht, darunter „Males herbes”, ein Soloalbum, „When forests dream”, zwei Klaviere mit Agustí Fernández, „String Fables” im Duo mit Barry Guy und „Live in Munich” bei ECM Records.
Im Jahr 2024 wurde sie für den Jazzpreis Österreich in der Kategorie „Beste Newcomerin” nominiert. Zudem wurde sie mit dem Staatsstipendium für Komposition 2025 ausgezeichnet, das vom BMKÖS vergeben wird. Als Mitglied von Barry Guys „The Blue Shroud Band“ und verschiedenen anderen Formationen spielt sie mit Musikern wie Mats Gustafsson, dieb13, Vini Cajado, Maurizio Takara, Gonçalo Almeida, Almut Kühne, Wieland Möller, Kenji Herbert, Lucas Niggli, Axel Dörner, Sofia Labropoulou, Christian Reiner, Lukas König, Núria Andorrà und Sònia Sánchez zusammen. Sie ist Gründerin von PRISMA, einer Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Disziplin der Improvisation in der Stadt Salzburg sichtbar zu machen.
www.camilanebbia.com
www.jordinamilla.com
Foto:
Camila Nebbia © Juliane Schütz
Jordina Millà © Thomas J. Krebs
