08.03.2022_Felix Henkelhausen Quintett

Wanja Slavin (Altsaxophon)
Uli Kempendorff (Tenorsaxophon)
Elias Stemeseder (Klavier, Synthesizer)
Felix Henkelhausen (Kontrabass)
Leif Berger (Schlagzeug)

„Misanthropic Tendencies“ ist das Debütalbum des 26-jährigen Kontrabassisten Felix Henkelhausen als Bandleader und Komponist. Zu seinem Quintett gehören Wanja Slavin (as, cl) Uli Kempendorff (ts, cl), Elias Stemeseder (p, synths) und Leif Berger (dr).

Die Idee zur Gründung eines Quintetts beschäftigt Henkelhausen bereits seit 2016, als er beginnt, anlässlich eines Konzertes Stücke für ein fünfköpfiges Ensemble zu schreiben. Die nun auf dem Album enthaltenen Kompositionen spiegeln somit die musikalische und kompositorische Entwicklung wider, die Henkelhausen seitdem durchlaufen ist, lassen gleichzeitig aber auch einen Blick in die Zukunft zu.

Henkelhausen stellt sich auf diesem Album nicht in den Vordergrund, es geht ihm viel mehr um das Erschaffen einer musikalischen Gestalt, eines Klangkörpers, der nicht auf ein Individuum festgemacht werden kann, sondern nur durch die Konstellation der fünf Protagonisten zustande kommt.

Der Albumtitel zielt auf ein gekränktes Verhältnis zur Menschheit, auf die Grausamkeiten, die diese Spezies im Stande ist zu begehen. Gleichzeitig geht es Henkelhausen aber auch um die Liebe zu Menschen und das Potenzial der schöpferischen Kraft jedes Individuums sowie das Potenzial zu einer besseren Gesellschaft und einem gewaltfreien, liebevollen Miteinander. Diese Ambivalenz sucht er in seinen Stücken zu vermitteln und durch die Mischung von Melodik und rhythmischer sowie harmonischer Rohheit zu verdeutlichen. So zieht sich ein melancholischer Unterton durch seine Stücke, eine Art Schleier oder Schatten, der auf oder unter der Schönheit aber auch Direktheit und Ehrlichkeit der Aufnahmen liegt.

Felix Henkelhausen, 1995 in Oldenburg geboren, erhielt klassischen Klavier- und Cellounterricht, bevor sein Interesse für den Kontrabass geweckt wurde. Mit 16 Jahren begann er das Jungstudium an der HfK Bremen bei Prof. Detlev Beier. 2014 folgte das Studium am Jazz-Institut Berlin bei Prof. Greg Cohen und Marc Muellbauer, das er 2019 erfolgreich beendete. Trotz seines jungen Alters spielte Henkelhausen bereits mit national und international bekannten KünstlerInnen wie Andrea Parkins, Dave Liebmann, Eric McPherson, Gebhard Ullmann, Hubert Nuss, Jim Black, Jochen Rueckert, Kathrin Pechlof, Lotte Anker, Marc Copland, Nate Wooley, Oli Steidle, Pablo Held, Peter Schlamp, Philipp Gropper’s Philm, Toby Delius und vielen anderen.

Henkelhausen ist Teil von zahlreichen Bands wie Jim Black Trio, Liun and the Science Fiction Orchestra, Lorenz Kellhuber Trio, Stefan Schultze Large, Jim and the Shrimps, Bram de Looze Trio feat. Eric McPherson, Nate Wooley’s Knknighgh und Mirna Bogdanovic Group.
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www.felix.henkelhausen.net

Foto © Dovile Sermokas