Alle Artikel in der Kategorie “Vorschau

14.01.2020_Yves Theiler Trio

Yves Theiler (Klavier, Komposition)
Luca Sisera (Kontrabass)
Lukas Mantel (Schlagzeug)

Das Zürcher Trio präsentiert das dritte Programm und die dazu gehörende CD «WE». (Label: Intakt Records)

Eine sehr eigenständige und über viele Jahre entwickelte Spielart zeichnen dieses Trio aus. Der Musikjournalist Manfred Pabst schreibt: «..der Schweizer Yves Theiler reiht sich mit seinem Album WE in die Champions-League des Jazz ein. Die Kunst seines Trios sprengt alle Grenzen.» Mit diesem Trio bekommt man auf der Seidlvilla-Bühne packenden und rhythmischen Jazz am Puls der Zeit zu hören. Drei Musiker die nicht probieren ein Jazzidiom der Vergangenheit zu konservieren und nachzustellen, sondern eine Musik, die auch die aktuellen Einflüsse aus jazzfernen Stilen aufgesaugt hat und sich dem Jetzt stellt. Eingängige Melodien treffen auf bebende Rhythmen und eine moderne Form und Klangsprache sorgt für Überraschungen!

Presse:

«…der Schweizer Yves Theiler reiht sich mit seinem Album WE in die Championsleague des Jazz ein. Die Kunst seines Trios sprengt alle Grenzen.»
(Manfred Pabst, Neue Zürcher Zeitung, April 2019)

«…wenn diese drei ansetzen zu einer Geschichte, bleibt kein Ohr verschlossen».
(Frank von Niederhäusern, Kulturtipp, April 2019)

«…Yves Theilers Trio versteckt sich auch nie im Auskomponierten. Die wahre Persönlichkeit des Jazzers zeigt sich ja so richtig erst bei der Tätigkeit des Improvisierens – und gerade hier werden Vitalität und Reife aller drei Spieler in diesem Trio so schön greifbar.»
(Christoph Merki, Tagesanzeiger, April 2019)

www.yvestheilertrio.com

11.02.2020_Fabian Dudek Quartett

Fabian Dudek (Saxophon)
Felix Hauptmann (Synthesizer, Klavier)
David Helm (Kontrabass)
Fabian Arends (Schlagzeug) 

Seit jeher zerren zwei Kräfte am Jazz. Da ist auf der einen Seite die Macht des Geistes, wie sie sich in ausgefuchsten Kompositionen niederschlägt. Doch von Anfang an gibt es auch das Andere, die ungestüme, wild forschende und nimmersatte Gewalt der Improvisation, die sich über das Regelwerk des notierten Werkes hinwegsetzen möchte. In der Musik des Fabian Dudek Quartetts manifestiert sich dieses prinzipielle Ringen um die gestalterische Oberhand.

Die Notation eröffnet in aller Regel die Kommunikation der Musiker, bevor diese Vorlage verlassen werden kann, um der momentanen Imagination freien Raum zu geben. Die thematischen Vorgaben stammen in aller Regel von Dudek, der seine Mitmusiker damit auf einen ungewissen Pfad voll musikalischer Abenteuer locken will. Die vier Musiker lernten sich in der freien Kölner Szene kennen und fügen nun ihre Stärken für ein gemeinsames Neues zusammen. Hier entwickelt sich Musik, die neugierig über Zäune schaut und eine ganz eigene Sprache formuliert.

Artikel in der FAZ über Fabian Dudek
Nur schön reicht nicht (Von Norbert Krampf)

fabiandudek.de

10.03.2020_Nathan Ott – Special Edition

Sebastian Gille (Saxophon)
Christopher Dell (Vibraphon)
Jonas Westergaard (Kontrabass)
Nathan Ott (Schlagzeug)

Das neue Quartett des jungen Wahl-Berliners Nathan Ott und dessen langjährigem musikalischen Wegbegleiter Sebastian Gille bringt den Geist der legendären Lighthouse-Edition der Elvin Jones Band der 70er Jahre ins 21. Jahrhundert und präsentiert dabei nicht nur eine der wichtigsten Stimmen Deutschlands auf dem Saxophon, sondern bringt diese mit den kosmischen Klangsphären des Vibraphonisten Christopher Dell, einem der wichtigsten Protagonisten an der Schnittstelle zwischen zeitgenössischer komponierter und improvisierter Musik, zusammen, um zu einer unverwechselbaren Textur zu verschmelzen. Vervollständigt wird diese faszinierende Musikerkonstellation mit der lyrischen Elastizität des dänischen Kontrabass-Virtuosen Jonas Westergaard, einem der gefragtesten Tieftöner Europas.

BIOGRAFIE

Nathan Ott, geboren am 29. Mai 1989, wuchs in einer musikalischen Familie in Augsburg auf und begann nach langjährigen Erfahrungen als klassischer Geiger mit 18 Jahren, Schlagzeug zu spielen, nachdem er ein Konzert von Dave Liebman auf dem Augsburger Jazzsommer erlebt hatte.

Nach seinem Abitur und einer einjährigen Karenzzeit, in der er sich auf die Anforderungen eines Jazzstudiums vorbereitete, fand er an der Musikhochschule in Würzburg mit Billy Elgart einen Mentor, der ihn lehrte, im Spiel verstärkt nach innen zu hören.

2011 zog es ihn dann nach Hamburg, wo er an der Hochschule für Musik und Theater bei Holger Nell studierte und mit seiner initiativen Art schnell Fuß fassen konnte. Mittlerweile ist der 28jährige ein bereits mit einigen Preisen belohnter und in der Hamburger Jazzszene sehr gefragter Instrumentalist, der zusammen mit Hamburger Musikern der jüngeren Generation viel für den Aufschwung der Jazzszene in der Hansestadt getan hat.

Andererseits ist der Schlagzeuger ein Musiker, der sich in der norddeutschen Jazzszene auch über Generationsgrenzen hinweg als ein überaus wacher und vitaler Impulsgeber bewährt hat, der es versteht, seine Dynamik im Dienst des jeweiligen musikalischen Zusammenhangs zu dosieren. So spielt er einerseits mit dem Bremer Gitarrenwunder Julian Fischer in verschiedenen Ensembles und ist vernetzt mit herausragenden jungen Musikern aus Griechenland und Spanien und sucht andererseits den Kontakt zu Musikern der mittleren Generation wie der Gitarristin Sandra Hempel, dem Bassisten/Gitarristen Sven Kerschek, dem Organisten Lutz „Hammond“ Krajenski, Saxophonisten Sebastian Gille, Gabriel Coburger und Frank Delle, sowie Trompeter Claus Stötter und Stephan Meinberg. Bekannt ist auch seine Zusammenarbeit mit Dave Liebman im Nathan Ott 4tet zusammen mit Sebastian Gille und Robert Landfermann, mit denen er sein Debütalbum aufgenommen hat, das 2018 bei Unit Records erscheinen wird.

Er ist Stipendiat der Oscar und Vera Ritter – Stiftung, Kunstförderpreisträger der Stadt Augsburg, Jazzpreisträger der Fürther Nachrichten und wurde 2014 für den Werner Burkhard Preis nominiert. Darüber hinaus ist er seit zwei Jahren ehrenamtlich für die Jazz Federation Hamburg tätig, für die er in der Booking Gruppe einen tragende Rolle in der Programmgestaltung der wöchentlich stattfindenden Konzerte spielt und seit Anfang 2016 als Host verantwortlich für die Konzeption und Programmierung der monatlich stattfindenden Themenabende ist. Seit Herbst 2016 gestaltet er seine eigene Konzertreihe „The Nathan Ott Dubph0nic“ im Altonaer Jazzclub „Hafenbahnhof“.

Wichtige Lehrer und Mentoren lernte er bei internationalen Workshops und Privatunterrichtsstunden kennen, darunter Greg Hutchinson, Adam Nussbaum, John Riley, Billy Hart, Dave Liebman, Mark Turner, Peter Bernstein, Jonathan Kreisberg, Reuben Rogers, Jim Black und Chuck Israels.

Konzertreisen führten ihn mehrmals in die Vereinigten Staaten, nach Kanada, Spanien, Griechenland, Holland, Dänemark, Italien, Österreich und die Schweiz. Als wichtiger Bestandteil zahlreicher spannender Projekte trat er auf einigen der renommiertesten Bühnen und Festivals Europas auf, wie zum Beispiel Copenhagen Jazz Festival, Jazz Cava Terrassa in Barcelona, Swinging Groningen, JamDays Odense, Tollwood München, sowie Elbjazz und Überjazz Hamburg.

nathanott.com

14.04.2020_Bernhard Meyer „MURMURATION“

Claudio Puntin (Klarinette, Bassklarinette)
Peter Meyer (Gitarre, Elektronik)
Julius Heise (Vibraphon, Glockenspiel, Melodica, Perkussion)
Andi Haberl (Schlagzeug, Perkussion)
Bernhard Meyer (Bass, Komposition)

„Murmuration“ – benannt nach den spektakulären Formationsflügen von Staren – ist zeitgenössischer Jazz, kammermusikalisches Ensemble und Indieband zugleich. Lyrisch und klangschön, dabei unglaublich kraftvoll und stets in Bewegung, entfalten die Kompositionen ein wunderbares Detailreichtum mit vielen überraschenden, filigranen Wendungen.

Harmonisch, melodisch und rhythmisch findet man auf diesem Album eine extrem bunte und völlig eigene Sprache. Die Musik schillert dabei in den verschiedensten Farben und Texturen zeitgenössischer Musik. Einflüsse von Künstlern wie Mingus über Sufjan Stevens bis hin zu Hermeto Pascoal oder Steve Reich mögen anklingen, einen vergleichbaren Klangkörper wie dieses neue Quintett müsste man aber lange suchen. Zu der ohnehin sehr originellen Instrumentierung, kommen noch Glockenspiel, Percussion, Tamtam, Melodica und subtile Live-Electronics zum Einsatz und verleihen der Musik weitere überraschende Facetten und Klangtiefe.

Neben dem von der Presse und Musikliebhabern gefeierten „Melt Trio“ arbeitete Bernhard Meyer in den letzten Jahren mit Musikern wie Nasheet Waits, John Hollenbeck, Kurt Rosenwinkel, Peter Evans, Jan Bang oder Jim Black – allesamt auch wichtige Inspirationsquellen für diese Musik. Seine Musik wurde u.a vom DownBeat Magazine, Arte Tracks und Arte Concert portraitiert. Das Debut Album dieses neuen Projekts ist bei Traumton Records erschienen.

Presse:

“…genauso faszinierend wie ein Starenschwarm, der sich als eigener Organismus, ohne Leitvogel in wellenförmigen Bewegungen durch die Lüfte schwingt.” (Tagesspiegel)

„…hier dominieren ganz großartige Klangfarben … das ist zeitloser Jazz, den man auch nicht klar einer bestimmten Richtung zuordnen kann … Murmuration ist ein großartiges Jazz & Sound Album“ (Gitarre & Bass)

„Innovation und Form verdichten sich zu einem Klang, der alle Erwartungen an ein Quintett übertrifft. Der in Berlin lebende Bassist Bernhard Meyer und seine Band lassen auf ihrem Album ‚Murmuration‘ den Hörer staunen über die enorm tiefen und mit Akribie vorgetragenen Kompositionen Meyers…“  (Plattenladentipps)

www.bernhardmeyer.net