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10.07.12_Kathrin Pechlof / Christian Weidner / Robert Landfermann

Kathrin Pechlof - Harfe
Christian Weidner - Saxofon
Robert Landfermann - Kontrabass

Die ungewöhnliche Trioformation um eine der wenigen improvisierenden Harfenistinnen Deutschlands läd ein, das Alte neu zu hören. Gleichermassen in Jazz und Klassik zuhause, bildet sie gemeinsam mit dem renommierten Berliner Saxofonisten Christian Weidner und dem Kölner Kontrabassisten und WDR Jazzpreisträger Robert Landfermann ein Ensemble von aussergewöhnlicher Klanglichkeit. Die drei herausragenden Instrumentalisten adaptieren in diesem Konzert Gregorianische Choräle, Überlieferungen von Hildegard von Bingen und Musik der griechischen Antike. Dieser archaischen Ursprünglichkeit begegnen sie mit der zeitgemäßen und modernen Sprache der freien Improvisation und stellen Eigenkompositionen gegenüber.

Kathrin Pechlof
studierte klassiche Harfe bei Gudrun Haag in München und Jazz Komposition in Köln bei Joachim Ullrich und Frank Gratkowski. Als Harfenistin arbeitete sie und nahm auf mit Jazz Musikern wie Johannes Lauer, Niels Klein, Uwe Steinmetz, Wanja Slavin, mit dem Pablo Held Trio, The Cosmic Groove Orchestra, Oliver Leicht, Tobias Christl, Jerker Kluge, Matthias Schriefl, Matthias Schubert, Carl Ludwig Hübsch, Multiple Joyce Orchester, Barbara Buchholz, mit dem Andromeda Mega Express Orchestra und Notwist, dem Djaouch Macholi Orchester ebenso wie mit klassischen Ensembles, darunter die Stuttgarter Philharmoniker (G. Feltz), Orchester der Ludwigsburger Festspiele (M. Hofstätter), der Südwestdeutschen Philharmonie (V. Christopoulos), Münchner Kammerorchester (A. Liebreich), Taschenphilharmonie München (P.Stangel) und der bayerischen Jazzkapelle Unterbiberger Hofmusik. 2010 gründete sie die Band „Kathrin Pechlof Sextett“ mit Matthias Schriefl, Philipp Gropper, Gerhard Gschlössl, Robert Landfermann und Jonas Burgwinkel um ihre eigenen Kompositionen zu spielen. Sie schreibt und arrangiert Musik für Bands mit denen sie spielt, sowie für Theater und Film. Sie spielte und tourte in ganz Europa, war zu Gast bei verschiedenen Festivals und spielte fürs Goethe Institut in Istanbul, Izmir und Athen. Aufnahmen für Radio-, TV-und CD Produktionen. (BR, rbb, Deutschlandfunk, ZDF, Pirouet, perfect toy records, SONY, Himpsl records) Mit dem Jazz Quartett „Cosmic Groove Orchestra“ war sie 2010 für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert und mit der Taschenphilharmonie München für den ECHO Klassik 2011.

Christian Weidner
studierte Saxofon an Hochschulen in Hamburg, Stockholm und Berlin. Er spielte lange Jahre in den Bands von Gunter Hampel und in Albert Mangelsdorffs Deutsch-Französischem Jazzensemble. Seit 1999 ist er aktiv in der pulsierenden Berliner Jazzszene und beteiligt an zahlreichen wegweisenden Projekten. Er spielt in Chris Dahlgrens "Lexicon", in Frank Gratkowskis "Fo(u)r Alto" und in verschiedenen international besetzten Formationen mit Hayden Chisholm, Nils Wogram, Jim Black, Achim Kaufmann, Pablo Held, Gebhard Ullmann, Robert Landfermann, Eric Schäfer, Kalle Kalima, Ronny Graupe, Christian Lillinger u.v.a. Seit 2011 spielt er in der Band "Der Rote Bereich" mit Frank Möbus und Oli Steidle. Seine Debüt als Bandleader und Komponist gab er 2004 mit der CD „CHORAL“ (Pirouet), eine "lucide Aufnahme, die kühne Architektur und lichtdurchlässige Konzentration mit einem gefühlvoll weichen Ton verschmelzen lässt" (Jazz Zeitung), der 2010 die viel gelobte Aufnahme „THE INWARD SONG“ (wieder Pirouet) im Quartett mit Samuel Rohrer, Colin Vallon und Henning Sieverts folgte."Von gesanglichem Gestus und innerer Einkehr geprägt, entfaltet die Musik Christian Weidners eine große Kraft." (Berthold Klostermann, Stereo: "AUDIOPHILES HIGHLIGHT MONATS" -Feb. 2011)

Robert Landfermann
studierte bei Prof Dieter Manderscheid an der Musikhochschule Köln und besuchte Masterclasses und Workshops bei Mark Dresser, Mike Richmond, Martin Wind, Hiram Bullock, Phil Woods, Drew Gress. Seit 2011 ist er selbst Dozent für Jazzkontrabass an der Folkwang-Universität der Künste Essen. Er arbeitete mit namhaften Musikern wie Joachim Kühn, Django Bates, Tomasz Stanko, John Taylor, Simon Nabatov, Urs Leimgruber, Tobias Delius, Achim Kaufmann, Julian Argueilles Frank Gratkowski, Mederic Collignon, Stephane Guillaume, Charlie Mariano, Markus Stockhausen, Rudi Mahall, Claudio Puntin, Mark Ferber, Steffen Schorn, Axel Dörner, Ramesh Shotham, Lars Moeller, John Schröder, Wolfgang Haffner, Ian Thomas, Ben Perowski, Danny Gottlieb, mit der NDR BigBand, mit Rhani Krija, konzertierte in über 40 Ländern auf 5 Kontinenten und gastierte auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals. Er ist Deutsches Mitglied des European Jazz Orchestra der EBU. 2009 erhielt er den WDR-Jazzpreis für Improvisation und den Horst und Gretl-Will Stipendium –Kulturförderpreis der Stadt Köln. 2010 bekam er mit dem Frederik Köster Quartett für die Platte „Zeichen der Zeit“ Echo-Jazz. Ausserdem kuratiert er eine Konzertreihe der Improvisierten Musik im Loft-Köln mit wechselnden Gästen und ist als Mitglied des Kölner Jazzkollektivs KLAENG zusammen mit Frederik Köster, Niels Klein, Pablo Held, Tobias Christl, Tobias Hoffmann, Jonas Burgwinkel, Veranstalter, Förderer und Repräsentant des jungen Jazz in Köln.

www.kathrinpechlof.de

   
 

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11.09.12_REBECCA TRESCHERS hochZEIT011

Rebecca Trescher - Klarinette, Bassklarinette
Julian Bossert - Altsaxophon, Klarinette
Phillip Staffa - Gitarre
Friedrich Betz - Bass
Tilman Herpichböhm - Schlagzeug

Intime musikalische Momente in außergewöhnlicher Besetzung:
HOCH die Füße, ZEIT zum hineinhorchen.

Rebecca Treschers Kompositionen heben außergewöhnliche Klangwelten aus dem Taufbecken. Ihre intimen Stücke ermöglichen die musikalische Liebesheirat von Klarinette und elektrischer Gitarre, zart und hart entwöhnen sich hier aller Dualismen. Es sind kostbare Miniaturen, sensible, eigensinnige und erfrischend unentrückte Blicke auf die Welt um uns - fähig, Staunenswertes zu entdecken und selbst zu staunen. Julian Bossert und Tilman Herpichböhm aus Nürnberg sowie Phillip Staffa und Friedrich Betz aus Würzburg formen mit der Komponistin ein Ensemble, das dieser Musik emotionale Brillianz verleiht. Eine variantenreiche stilistische Auslegung, die als hochZEITliches Klangerlebnis aufblüht.




Rebecca Trescher

Geboren 1986 in Tübingen,
klassischer Klarinettenunterricht bei Rudolf Mauz,
Jazzklarinettenunterricht bei Michael Heitzler in Freiburg,
2007-2008 Studium Elementarer Musikpädagogik in Nürnberg,
seit 2008 Jazzklarinettenstudium an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Steffen Schorn, Klaus Graf und Hubert Winter,
zusätzlicher Unterricht bei Norbert Nagel,
seit Oktober 2010 Zusatzstudium Komposition an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Steffen Schorn,
Mitglied im Lajazzo Bayern,
seit Februar 2011 Mitglied im BuJazzO,
Preisträgerin des Bruno Rother Stipendiums 2010,
Mitglied im Metropolorchester Nürnberg,
Leitung von eigenen Projekten, Komponieren für verschiedene Besetzungen.

www.rebeccatrescher.com

 

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09.10.12_Der Wawawa (CH)

Benedikt Reising - Saxophon
Marco Müller - Kontrabass
Rico Baumann - Schlagzeug

Die Zeit geht weg wie warme Semmeln. Und so ist es, 2 Jahre nach dem Debutalbum „Der Wawawa“, oberste Eisenbahn, dass sich Der Wawawa mit „Lord Huhn“ zum Ritter schlägt. Doch Säbelrasseln und Drachentöten ist nicht des Trios Ding. Der Wawawa liebt es entschlackt, was keineswegs bedeutet, dass er nur mit leisen Pfoten über den warm wippenden Waldboden schleicht. Der Boden ist ihm lieb und teuer, die prätentionslosen Kompositionen aus der geteerten Feder des Bassisten Marco Müller werfen die Anker tief ins Erdreich. Freilich immer darauf bedacht, keine Regenwürmer zu töten. Denn ob das Trio mit mächtig rollendem Groove zum Strand fährt oder ob es mit einem Sack voll Forellen zum Angeln tänzelt, eine Prise wippender Lässigkeit ist immer dabei. Der Wawawa gehört zu der Sorte Mensch, die noch am Tresen Salamandersaft schlürft, wenn die Durchschnittskuh bereits wiederkäut.

Ist er nun ein Ritter, ein Surfer von der Ostküste oder ein Tier, Der Wawawa? Der Wawawa sind Benedikt Reising (Saxophon), Marco Müller (Bass) und Rico Baumann (Schlagzeug), und wenn die drei mit ihren Freunden Hensensn und Alfons III das Lokal betreten, schwingen die Flügeltüren als hätte sie Schreinermeister Stitt persönlich arrangiert.


www.derwawawa.com

 

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13.11.12_Pierre de Trégomain (F)

Pierre de Trégomain (Gesang)
Arnaud Gransac (Klavier)
Bruno Schorp (Kontrabass)
Benoist Raffin (Schlagzeug)

In der französischen Jazzszene gilt der französische Vocalist Pierre de Trégomain als eine hervorrangende Persönlichkeit : dank seines Sinnes für Scat und Interpretation gewann er 2008 den 1. Preis beim Vocal Jazz Contest im Crest festival und er veröffentlichte 2010 mit seinem Quartet sein erstes Album « My Cold Song » - eine Huldigung auf Klaus Nomi, dessen Countertenor-Stimme ihn tief geprät hat. Diese CD, die aus feinfühligen Eigenkompositionen auf Englisch und Französisch besteht, lobte der aus Belgien stammende Vocalist David Linx in seiner Präsentation im booklet : « Ein Höhenflug, ein europäischer vocal jazz à la française ! »

Einstimmig sind die Rezensionen in den Jazzmedien Frankreichs : « Ein neuer Sänger ist geboren » schreibt Jazz Magazine, während der Journalist im Sender Radio France Xavier Prévost meint : « Die Qualität seiner Kompositionen, seiner Interpretation und seiner Texte ist tief bewundenswert. »

« In the long line of European jazz vocalists, here is a new male voice unveiling its potential for the years to come : Pierre de Trégomain is a singer who has chosen a daring, and I would say important, stylistic crossroads in the landscape of vocal jazz, too often mined by complacency. A clear and beautiful voice interprets original texts and compositions, steeped in the past, looking to the future. A high flyer, European vocal jazz à la française. » David Linx

myspace.com/pierredetregomainquartet

 

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11.12.12_Hugo Siegmeth - Passacaglia

Hugo Siegmeth (Tenor- und Sopransaxophon, Bassklarinette)
Max Grosch (Violine)
Stefan Schmid (Piano)
Eugen Bazijan (Cello)

Mit „Passacaglia“ greift der Bayerische Jazzförderpreisträger eine Kompositionsform auf, die seit dem Barock verwendet wird. Werkbearbeitungen von Bach, Händel, Webern und Ligeti werden zusammen mit eigenen Kompositionen zu einem Zyklus vereint, der unterschiedlichste Musikstile mit den Klangwelten des Jazz konfrontiert. Als roter Faden dient bei dieser Stilvielfalt der musikalische Fluß, der in der Form der Passacaglia ebenso wie im Jazz angelegt ist.

Nach interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Bremer Philharmonikern unter der Leitung von Markus Poschner „Beethoven und Jazz“ und dem Workshop „Neue Wege zu Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen präsentierte Siegmeth „Passacaglia“ auf Einladung 2010 bei den Neuburger Barocktagen. Mit seinem kammermusikalisch ungewöhnlich besetztem Ensemble begibt sich Siegmeth konsequent in das Spannungsfeld von Barock, Neuer Musik und Jazz.

Der Begriff Passacaglia leitet sich vom Spanischen pasar una calle "eine Straße entlang gehen" ab und hat sich als Form etabliert, in der die Melodie über eine feste Basslinie variiert – sie offenbart nicht selten "eine ganze Welt von tiefsten Gedanken und gewaltigsten Empfindungen" (Johannes Brahms). Musikalische Grenzgänger zwischen Klassik, Jazz und Neuer Musik sind alle Musiker des Quartetts: Der ukrainische Cellist Eugen Bazijan arbeitet regelmäßig in der Bühnenmusik des Residenztheaters und der Kammerspiele München, Max Grosch hat eine Professur für Jazzvioline in Klagenfurt und Stefan Schmid ist Dozent an der Münchner Musikhochschule.

„…hier werden unterschiedliche Welten völlig organisch miteinander verbunden. Als hätte Bach in seiner Freizeit am liebsten Ben Webster gehört und Anton Webern mit John Coltrane die Schulbank gedrückt.“
(BR-Klassik, CD-Tip Roland Spiegel)


Hugo Sigmeth
Geboren 1970 in Arad, Rumänien, Umsiedlung der Familie 1976 nach Deutschland
Studium 1994 bis 1999 am Richard-Strauß-Konservatorium u.a. bei Leszek Zadlo (Jazz Saxophon) und Thomas Zoller (Arrangement)
Seit 1999 Tätigkeit als Solist und Komponist in verschiedenen Jazz- und Weltmusikensembles
1998 Gewinner des Bayerischen Jazzförderpreises
2001 Gewinner des Wettbewerbes "New Generations 2001" des Bayerischen Rundfunks und Eröffnungskonzert der "Internationalen Jazztage Vilshofen 2001"
Mitwirkung auf zahlreichen Rundfunk- Film und CD-Produktionen, 4 CD-Veröffentlichungen unter eigenem Namen
Pädagogische Tätigkeit als Dozent an der Universität Regensburg, bei Workshops und an der Sing- und Musikschule München
2003 bis 2004 privates Studium Komposition bei dem rumänischen klassischen Komponisten Stefan Zorzor
2004 Fachlektorat für die Übersetzung von „Blue Note - Die Biographie“ (Autor Richard Cook, ARGON 2004)
2005 bis 2008 künstlerischer Leiter des Jazzfest Guttenburg
Seit 2006 vermehrte Tätigkeit im Bereich Filmkomposition (z.B. „Auge in Auge“, „Sag mir, wo die Schönen sind...“)
Konzerte auf Festivals und Jazzbühnen in Amerika, Australien, Deutschland, Holland, Liechtenstein, Österreich, Schottland, Schweiz, Serbien, Singapoor

www.hugo-siegmeth.de/

 
     
   
     

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