Festival 2014

16.05.2014

LOTUS EATERS
Wanja Slavin (Alt-Saxophon)
Philipp Gropper (Tenorsaxophon)
Rainer Böhm (Klavier)
Andreas Lang (Kontrabass)
Peter Gall (Schlagzeug)

SCHNEEWEISS & ROSENROT
Lucia Cadotsch (Gesang, Synthesizer)
Johanna Borchert (Piano, Gesang)
Petter Eldh (Bass, Gesang)
Marc Lohr (Schlagzeug, Electronics)

17.05.2014

SEBASTIAN GILLE QUARTETT
Sebastian Gille (Tenor und Sopransaxophon)
Pablo Held (Klavier)
Robert Landfermann (Kontrabass)
Jonas Burgwinkel (Schlagzeug)

RUSCONI
Stefan Rusconi (Klavier, Präparationen, Synths, Gesang)
Fabian Gisler (Kontrabass, Gitarre, Gesang)
Claudio Strueby (Schlagzeug, Glockenspiel, Percussion, Gesang

16.05.2014 – Beginn: 20:00 Uhr

LOTUS EATERS
Wanja Slavin (Alt-Saxophon)
Philipp Gropper (Tenorsaxophon)
Rainer Böhm (Klavier)
Andreas Lang (Kontrabass)
Peter Gall (Schlagzeug)

www.lotus-eaters.de

Wanja Slavin Lotus Eaters ist den Lotophagen gewidmet, einem Volk der griechischen Mythologie, das ganz der Welt abgewandt lebt. Die Musik ist eine Reise ins Innere und in einen Zustand abseits der Welt. Im Gegensatz zu den Namensgebern verfallen die Lotus Eaters dabei aber nicht in Lethargie sondern verwandeln düsteren Weltschmerz mit kraftvoller Dringlichkeit in faszinierende Musik. Die ist formal traditionell und doch begegnen die Lotus Eaters dem Erbe der Jazzgeschichte mit Selbstbewusstsein, adaptieren unterschiedlicher Stimmungen, Genres und Bilder, um sie klug und virtuos weiterzuentwickeln.

Das klingt mal nach elegischer Klangmalerei, dann wieder wild und kämpferisch, im Gestus einer Rockband. Es ist ein sehr persönliches Projekt, in dem nicht um eine neue Definition des zeitgemäßen Jazz gerungen wird, sondern um emotionale Hingabe. Dieses Ringen ist nicht minder spannend.

Wanja Slavin: „Es geht nicht um Intellektualität sondern um ein Gefühl, eher um etwas Spirituelles.“

Die Lotus Eaters beweisen, daß im 21. Jahrhundert ein aktueller Weg gefunden werden kann, die Jazztradition weiterzuführen und doch etwas relevantes hinzuzufügen. Mit diesem Konzept konnten sie 2011 auch die Jury des internationalen BMW Jazz Award überzeugen und den 2. Preis gewinnen.

 

16.05.2014Beginn 21:30 Uhr

SCHNEEWEISS & ROSENROT
Lucia Cadotsch (Gesang, Synthesizer)
Johanna Borchert (Piano, Gesang)
Petter Eldh (Bass, Gesang)
Marc Lohr (Schlagzeug, Electronics)

www.schneeweissundrosenrot.net

Nachdem SCHNEEWEISS & ROSENROT den Neuen Deutschen Jazzpreis 2012 verliehen bekamen, zogen sich die vier Musiker für zwei Monate ins Studio zurück, um das dritte gemeinsame Album “POOL” zu produzieren. Das musikalische Ergebnis ist noch vielseitiger, verspielter und produzierter – noch mehr SCHNEEWEISS & ROSENROT.

Die international besetzte Band aus Schweden, Deutschland, Luxemburg und der Schweiz gibt einen faszinierenden Einblick in das lebhafte Schaffen der vier Musiker/innen. Stilsicher bewegen sie sich zwischen Jazz, Synthie – Pop and Avantgarde und gehören zweifellos zu den charmantesten und eigenwilligsten Bands der kreativen jungen Berliner Musikszene.

Presse:

„I like what you’re doing, like the disjointed rhythms and the Bjorkish vocals. Congratulations.“ T.C.BOYLE

„Das Berliner Quartett mit Musikern aus ganz Europa steht für die Zukunft des Jazz. Multikulturell und frei von Allen Grenzen.“
Rebecca Hack, 3 Sat Kulturzeit

„Another surprise highlight was the artfully fresh-minded German jazz-cum-pop band Schneeweiss & Rosenrot, built around the understated, sidewinding vocals of Lucia Cadotsch and the alternating freewheeling and classical-informed piano work of the wonderful young Johanna Borchert.“
Josef Woodard, Jazztimes on the MOERS JAZZFESTIVAL

„Ein facettenreiches Fantasialand voller kleiner Überaschungen und natürlich großer Gefühle.(…) geschmeidig, verspielt, intensiv, verträumt, energisch, stark.“
JAZZTHING CD der Woche

 

17.05.2014Beginn 20:00 Uhr

SEBASTIAN GILLE QUARTETT
Sebastian Gille (Tenor und Sopransaxophon)
Pablo Held (Klavier)
Robert Landfermann (Kontrabass)
Jonas Burgwinkel (Schlagzeug)

www.sebastiangille.com

Er spielt leise. Und im Leisen sehr eindringlich. Der Saxophonist Sebastian Gille ist ein Meister des feinen Tons. Des intimen Tons voller Aussagekraft. Der von der Presse als der bemerkenswerteste Jazzmusiker seiner Wahlheimat Hamburg gefeierte Senkrechtstarter, tourte bereits mit Jazzgrößen wie Abdullah Ibrahim, Steve Swallow, Bob Brookmeyer, Jim Black u.v.a. quer durch Europa, Amerika und Asien.

Gemeinsam mit seinen drei kongenialen Partnern: Pianist Pablo Held, Bassist Robert Landfermann und Schlagzeuger Jonas Burgwinkel kreiert Sebastian Gille eine Musik von großer stilistischer Geschlossenheit und klanglicher Schönheit, die einzigartig sind. Musik, die nicht den schnellen Effekt sucht, sondern von feiner Struktur und tieferen Bedeutungen lebt.

Diese Musik hat etwas Geheimnisvolles, sie schillert und schafft sich auf sachte Art eigene Klangwelten mit großer Innenspannung. Gilles Tenorsaxophon wirkt dabei wie eine ungemein modulationsfähige Erzählerstimme, die eine immense Intensität entfaltet.

 

17.05.2014 – Beginn 21:30 Uhr

RUSCONI
Stefan Rusconi (Klavier, Präparationen, Synths, Gesang)
Fabian Gisler (Kontrabass, Gitarre, Gesang)
Claudio Strueby (Schlagzeug, Glockenspiel, Percussion, Gesang)

rusconi-music.com

Seit Ihrer Gründung in Zürich haben RUSCONI während über 300 Konzerten ein fast telepathisches Verständnis füreinander entwickelt. Wild wird von Komposition zu Improvisation gewechselt, elektronische und analoge Instrumente durcheinander gemischt. Scheinbar divergente Einflüsse wie Miles Davis, Pink Floyd, Can, Richard Strauss, Paul Bley sowie Sonic Youth und Nils Wogram schmelzen zu einer Musik die ohne Zweifel ihre eigene ist. Unkonventionell und immer wieder überraschend schaffen sie mit ihren Instrumenten, Stimmen und zahlreichen Präparationstechniken kraftvolle, hypnotische Klanggebirge.

Auf „History Sugar Dream“ wird das zehnjährige Bestehen wahrhaftig zelebriert und es stellt eine Auseinandersetzung mit den individuellen Erinnerungen der drei Musiker dar, aus einer Zeit lange bevor sie zusammen gefunden haben. „Das neue Album ist eine Rückbesinnung auf unsere Kinderjahre.“ sagt die Band. „Eine Erinnerung an die Zeit als Träume, Wünsche, Phantasie und Illusionen noch Realitäten waren – als das hemmungslose Spiel noch ganz selbstverständlich passierte“. „History Sugar Dream“ eröffnet einen Blick auf den Planeten RUSCONI im Breitbild Format.

„History Sugar Dream macht mächtig Freude und es beweist, dass Innovation und Experimentierfreudigkeit nicht nur zugänglich sondern geradezu wahrhaftig abenteuerlich sein können.“
Hanspeter ‚Düsi’ Künzler, London, 2014

„It all fits.“
Downbeat/USA, 2013

„Admittedly high and supersonic.“
Prague Post/CZ, 2013

„With their controlled, creative anarchy, RUSCONI show yet another way to keep jazz alive.“
Londonjazz/GB, 2012

„Powerful, adventurous and essential popular modern music.“
Allaboutjazz/USA, 2012

 

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München
In Kooperation mit BR-KLASSIK
Gefördert durch den BA 12

BR_KLASSIK Kulturreferat

Und hier noch ein schöner Artikel über die Jazz+ Reihe und das Festival zum nachlesen:
Das Plus macht’s / Münchner Feuilleton, Juni 2014