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23.02.2021_Lorenz Kellhuber Trio

Der Live-Stream ist weiterhin auf Facebook verfügbar:

https://www.facebook.com/martinkolb/videos/1334261463600132

Der Eintritt zum Live-Stream ist frei, Sie können aber ein „virtuelles Ticket“ in Höhe Ihrer Wahl erwerben.

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Lorenz Kellhuber (Klavier)

Felix Henkelhausen (Kontrabass)
Moritz Baumgärtner (Schlagzeug)

Von Beginn seiner Karriere an erhält Lorenz Kellhuber begeisterte Kritiken. Er gilt als außergewöhnlicher Instrumentalist, Komponist und Improvisator. Ausruhen auf diesen Lorbeeren mag sich der gebürtige Münchner und Wahlberliner jedoch nicht. Konsequent geht er seinen ganz eigenen Weg, spielt, was er fühlt, nicht was erwartet wird.

„Ich komponiere nicht mehr“, wird er einmal zitiert und tatsächlich hat sich Lorenz Kellhuber mittlerweile ganz und gar dem freien Spiel verschrieben. Ob als Solist oder Bandleader, vom ersten Ton an eröffnet er seinen Zuhörern eine unvergleichliche Klangwelt. Die Verschmelzung von Jazz mit Elementen aus Klassik, Minimal Music, Blues, Gospel und Ambient Rock machen Kellhuber zu einem ganz und gar zeitgenössischen Künstler. Gepaart mit technischer Perfektion und einer beeindruckenden künstlerischen Reife kennt sein Erfindungsreichtum keine Grenzen. Seine Konzerte sind Momentaufnahmen, einzigartige Klangerlebnisse, die dem Hörer alles abverlangen und nicht selten in Trance versetzen.

„Eine der interessantesten jungen Stimmen des europäischen Jazz“, „ein neuer Stern am Jazz-Piano- Himmel“ (Concerto, AT), „ein Pianist, der es weit bringen wird“ (Jazz Journal, UK), „Teufelskerl“, „Tastenmagier“ (Jazz thing)

Im Sommer 2014 kürt ihn Monty Alexander als ersten deutschen Musiker zum Sieger der renommierten Parmigiani Montreux Jazz Piano Solo Competition. 2016 wird er für den ECHO Jazz in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ nominiert, 2018 gehört er zu den zehn „neuen Key-Players“ in der Zeitschrift „Jazz thing“.

Insgesamt sechs Alben, eine EP sowie mehrere Einzelstücke veröffentlichte er seit 2012, darunter „The Brooklyn Session“ (2015), aufgenommen mit den New Yorker Musikern Orlando Le Fleming am Bass und Obed Calvaire am Schlagzeug, das Soloalbum „Live at the Montreux Jazz Festival“ (2017) sowie die beiden Veröffentlichungen des Lorenz Kellhuber Trios, „Samadhi“ (2019) und „About:Blank“ (2020), mit Felix Henkelhausen am Bass und Moritz Baumgärtner am Schlagzeug.
Das Lorenz Kellhuber Trio zelebriert die Fusion von drei musikalischen Seelen auf höchstem Niveau. Mal meditativ, mal explosiv finden sie in ihrer gemeinsamen Improvisation zu einer immensen Dichte und Kommunikation, die eine geradezu magische Stimmung entstehen lassen.

Felix Henkelhausen, 1995 in Oldenburg geboren, erhält klassischen Klavier- und Cellounterricht, bevor sein Interesse für den Kontrabass geweckt wird. Mit 16 Jahren beginnt er das Vorstudium an der HfK Bremen bei Prof. Detlev Beier. 2014 folgt das Studium am Jazz-Institut Berlin bei Greg Cohen und Marc Muellbauer. Trotz seines jungen Alters tourte Henkelhausen bereits mit namhaften Künstlern wie Marc Copland, Jochen Rückert, Philipp Gropper, Pablo Held, Sebastian Gille uvm.

Moritz Baumgärtner, 1985 in Zürich geboren, begann klassisches Schlagzeugspiel im Alter von neun Jahren in Basel. Privatstunden in New York City bei Clarence Penn und Jochen Rückert 2005 folgt das Studium am Jazz-Institut Berlin bei John Hollenbeck, Jim Black, Jeff Ballard, Kurt Rosenwinkel und Greg Cohen. Zwischen 2010 und 2014 spielt er bei der Band Bonaparte. Aktuell ist er u.a. Teil vom Melt Trio und vom Lisbeth Quartett, mit dem er 2012 den ECHO Jazz als „Newcomer des Jahres“ erhält.

„Eine Klangverschwörung.“ (NMZ)
„Unter Lorenz‘ Fingern entspinnen sich Welten irgendwo zwischen Jazz, Klassik und Minimal Music. Und das klingt mal sphärisch-verträumt, mal kristallklar, mal scharf und betörend.“ (BR Klassik)
„Herausragende Fingerfertigkeit, elegant akzentuiertes Spiel, Verve und Energie“  (FAZ)
„Ungewöhnlich, und enorm vielversprechend“  (Süddeutsche)
„Die Entdeckung des 49. Montreux Jazz Festivals!“  (Jazzwise Magazine)

www.lorenzkellhuber.com

Foto © Denise van Deesen

01.12.2020_Berg / BR-KLASSIK Live-Mitschnitt

Vielen Dank an die Musiker und an Ulrich Habersetzer und das ganze Team von BR-KLASSIK für den tollen Live-Mitschnitt. Vielen Dank auch an alle die beim Live-Stream dabei waren und ein „virtuelles Ticket“ erworben haben.

Der Live-Stream ist weiterhin auf Facebook verfügbar:

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BERG
Fabian M. Mueller (Klavier, Synths)

Kaspar von Grünigen (Kontrabass)
Øyvind Hegg-Lunde (Schlagzeug)

An diesem Abend wird Emanuel Künzi Schlagzeug spielen, da Øyvind Hegg-Lunde in der momentanen Situation nicht aus Norwegen ausreisen darf.

Nordic-Swiss Folk Jazz

Die Idee zu dieser Band war erstaunlich naheliegend – Alle drei Musiker sind in Bergregionen aufgewachsen: Im Appenzellerland, im Simmental und in der Region «Sogne og fjordane» in Norwegens Westen. Das Debutalbum von Berg bezieht sich denn auch auf autochthones Liedgut: Im zerklüfteten und über viele Jahre bearbeiteten Fels dieser Lieder schürfen die drei Musiker in tieferen Gesteinsschichten nach ihren ganz persönlichen Bergkristallen. Einmal gefunden, werden die Fundstücke bearbeitet, neu geformt, geschliffen, zum Glänzen gebracht oder auch wieder eingetrübt. Ausgehend von Archivaufnahmen, Kindheitserinnerungen und imaginären Quellen formt BERG mit akustischen und elektronischen Instrumenten aus autochthonen Stücken eine allochthone Musik – und löst somit auch den Widerspruch von heimisch und fremd auf. Dieses Jahr ist das Trio mit seinem Debüt-Album «BERG» unterwegs.

Presse:

Eine hochspannende Geschichte, was man schon beim Abspielen des ersten Titels „Alpsegen“ merkt. Musik abseits aller Standards, die trotzdem zugänglich und geeignet ist, neue Horizonte zu entdecken. Musik, um der Welt zu entschweben.
LP MAGAZIN

Die ungemein entspannte, sich sämtlichen Verortungen entziehenden Sounds bilden ein imposantes Spektrum improvisierter Musik.
HIFI – MAGAZIN

Als Compilation überlieferter Weisen aus den Herkunftsregionen der drei Mitglieder ist „Berg“ in gewisser Weise ein akustischer Kunstgriff, weil die Combo – Fabian M. Mueller, ein „Seiltänzer zwischen Klavier und Synthesizer, Kontrabass-Ass Kaspar von Grünigen sowie Schlagzeuger Øyvind Hegg-Lunde – quasi geografische Kontraste aufhebt, um in Melodie und Rhythmus Gemeinsamkeiten hervorzuheben.
MUSIKREVIEWS

Sie nehmen sich alte, tief in der Folklore ihrer Heimatländer wurzelnde Melodien und Motive vor und setzen sie um in teils anheimelnde, teils schroff-abwechselnde Klanglandschaften – auf höchstem musikalischem und klanglichem Niveau.
MINT-Magazin (DE)

Der Pianist, Keyboarder, Perkussionist, Fieldrecorder, Toningenieur und Produzent Fabian M. Mueller, sein Schweizer Landsmann Kaspar von Grünigen am Kontrabass und der norwegische Drummer Øyvind Hegg-Lunde klopfen auf ihrem „Berg“ – Projekt traditionelle Weisen ihrer Heimatländer auf ihr Transformationspotenzial ab. Dies führt zu wunderschönem Trio-Jazz und auch regelrechten Klangabenteuern, die weit über gewohnte Klaviertrioschemata ragen. Berghohe Empfehlung!
AUDIO-Magazin (DE)

Die neueste Bearbeitung des «Vreneli abem Guggisberg» macht hellhörig, denn so luftig und zerdehnt hat man den Ohrwurm noch nie gehört. Das Stück findet sich auf dem Album «Berg», in bester Gesellschaft weiterer adaptierter «Traditionals» aus dem Berner Oberland, dem Alpstein und dem Westen Norwegens. Aus diesen Bergregionen stammen die Musiker, die sich für diese ungewöhnliche CD getroffen haben. Das Trio erspürt Klang-Erinnerungen und montiert aus den resultierenden Emotionen teils elektronisch bearbeitete, neuartige Sounds. Vergleichbar mit solchen, die man vom Bergwandern kennt, wenn ferne, vom Wind verfremdete Klänge und Gesänge herangeweht werden.
KULTURTIPP

This is a book of short stories. Each has its own distinct narrative, and the rhythmic forces present a central conflict for the melodies to navigate. But the trio of pianist Fabian M. Mueller, bassist Kaspar von Grünigen, and drummer Oyvind Hegg-Lunde create a framework that gives the sense that these individual stories are tied together, subtly, by an ambiguous, overarching theme. There are melodies that seem to reference others on the recording, and there are those melodies that behave more like a delayed response to some question posed earlier. The abounding sense of mystery and intrigue this generates as the album progresses is positively addictive.
THE BEST JAZZ ON BANDCAMP

Eine gelungene Mischung aus traditionellem Material gepaart mit einem gehörigen groove und elektronischen Einspielungen. Das Trio vollzieht eine Gratwanderung zwischen Tradition und Neuzeitlichem, eine Reise durch Täler, entlang von Graten bis hoch auf die Berggipfel.

Das gehört gehört!
JAZZ N’ MORE

Sehr mysteriös, sehr anmutig, sehr spannend!
MUSIK AN SICH

HOMEPAGE//
fmsounds.ch

In Kooperation mit BR-KLASSIK

13.10.2020_Andreas Willers‘ 7 of 8

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Fotos vom Konzert © Guillermo Luz Y Graf

und vom Aufbau © privat

 

Matthias Schubert (Tenorsaxophon)
Florian Bergmann (Bassklarinette, Klarinette, Altsaxophon)
Nikolaus Neuser (Trompete)
Andreas Willers (Gitarre, Komposition)
Meinrad Kneer (Kontrabass)
Christian Marien (Schlagzeug)

Magie vs. Konvention – Seit 2013 besteht die Berliner Neuauflage des vielbeachteten Andreas Willers Octet aus den 90er Jahren. Damals wie heute stehen den dicht und anspruchsvoll geschriebenen Themen expressive solistische und kollektive Improvisationen gegenüber, in denen es jenseits von einengenden Genre-Schubladen neben Wucht und Abstraktion um reine Musikalität geht, um überschäumende Spielfreude und gelegentlich auch mal um (selbst-)ironische Distanz. Mit der für Andreas Willers typischen Offenheit werden Elemente von Jazz, Rock und Neuer Musik souverän mit freier Improvisation und manchmal auch einem texanischen Walzer verbunden. Die sechs Musiker stellen die aktuelle CD für das Label Jazzwerkstatt mit dem Titel ‚The Goldman Variations‘ vor.

Die im Jahr 2000 erschienene CD ‚The Ground Music‘ des international besetzten Andreas Willers Octet mit u.a. dem französischen Violinisten Dominique Pifarély und US-amerikanischen Schlagzeuger Tom Rainey wurde seinerzeit vom Fachblatt Jazzthetik als ‚eines der besten 20 Alben, die je auf dem Münchner Jazzlabel Enja Records erschienen sind‘ eingeordnet. Dreizehn Jahre später hat Andreas Willers ein Sextett aus hochkarätigen Berliner Musikern zusammengestellt, welches seither eine aktualisierte Version der damaligen Musik zu Gehör bringt und dabei auf zupackende Art zwischen ironischen Stilzitaten, kollektiver Klangforschung, Erweiterung von gewohnten Harmonik- und Intonationssystemen und lockerer Spielfreude Hörgewohnheiten in Frage stellt.

Pressestimmen:

‚Andreas Willers gehört zu den einfallsreichsten E-Gitarristen, die es auf diesem Erdball gibt.‘
Jazzthetik

‚…brachte mich fast zum Weinen. Willers ist ein enorm erfingungsreicher Gitarrist.‘
Budd Kopman (AAJ.com)

‚Wenn man glaubt, daß alles gesagt ist, kommt eine neue Platte von AW…..eine wagemutige tour de force, auf der alle Klippen der Avantgarde – Langeweile, Unverständlichkeit, Redundanz – souverän umschifft werden.‘
Fünf Sterne /Jazzthetik zu ‚Tin Drum Stories‘

‚Andreas Willers verbindet unterschiedlichste kontrastierende Techniken, Klangwelten und Traditionen zu einem eigenen, bei aller Klangvielfalt leicht identifizierbaren Sound.‘
rororo Jazzlexikon

www.andreaswillers.de

08.09.2020_Tanrıkulu / Cohen / Delius

Der Live-Stream ist weiterhin auf Facebook verfügbar:

https://www.facebook.com/martinkolb/videos/1205788556447424

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Und hier noch ein paar Fotos aus der ersten Reihe. Danke an Guillermo Luz Y Graf

 

Ayse Cansu Tanrikulu (Gesang) TUR
Greg Cohen (Kontrabass) USA
Tobias Delius (Klarinette, Saxophon) NL

Tanrıkulu / Cohen / Delius ist ein avantgardistisches Free-Jazz-Ensemble mit Ayse Cansu Tanrıkulu, Greg Cohen und Tobias Delius. Alle drei sind neben ihren internationalen Karrieren herausragende Mitglieder der Berliner Jazz- und Improvisationsszene.

Greg Cohen steht für eine Jahrzehnte währende Improvisations- und Kompositionssprache und hat mit Namen wie Ornette Coleman, John Zorn, Laurie Anderson etc. zusammen gearbeitet. Tobias Delius ist eine wichtige Figur der europäischen Free- Improvisationsszene und zeichnet sich besonders durch seine Authentizität aus. Tanrıkulu ist eine der meist beschäftigten jungen Stimmen in Berlin. Sie debütierte 2019 mit ihrem Projekt beim Berlin Jazz Fest und trat in Anthony Braxtons „Sonic Genome“ auf.

Ayse Cansu Tanrikulu ist eine preisgekrönte Sängerin und Komponistin, die in, vorerst vorwiegend in Deutschland und der Türkei, verschiedenen Projekten und Genres auftritt: Melez (m. Jim Black & Elias Stemeseder), Tanrikulu/Cohen/Delius (m. Greg Cohen & TobiasDelius), Meow (m. Liz Kosack, Jim Black & Dan Peter Sundland), Last Chance to Misbehave (m. Julia Hülsmann & Mia Knop Jacobsen), Max Andrzejewski’s HÜTTE Plays Robert Wyatt’s Music.
Ihre künstlerischen Qualitäten sind in ihrer musikalischen Flexibilität und stilistischen Bandbreite erlebbar. Dabei wirkt sie aktiv als Sängerin und Musikkünstlerin in der Jazz – und Improvisierten Musik Szene in Berlin und Istanbul mit. An nationalen und internationalen Festspielen nimmt die Künstlerin regelmäßig als Komponistin teil. Ihre Musik fokussiert neuartige, fesselnde Themen und die Bedeutung der Instrumentierung wird ebenfalls hervorgehoben.
So ist sie auf verschiedenen Bühnen zu hören und zu sehen, sowohl auf experimentellen als auch klassischen Festivals (Jazz Fest Berlin 2019 – Melez & Anthony Braxton’s Sonic Genome, Jazzfestival Saalfelden 2019 with Meow!, 42. Leipziger Jazztage “Fish & Chips” and Enjoy Jazz Festival with Max Andrzejewski’ HÜTTE, Belgrade Jazz Festival 2018 with Julia Hülsmann’s Oktet and stages including Birmingham Symphony Hall with James Banner’s USINE).

Neben seinem Leben als Bassist ist Greg Cohen weiterhin damit beschäftigt, Musik in Berlin zu unterrichten. Er ist Professor für Musik am Jazz- Institut-Berlin, wo er einen vollen Zeitplan hat.
Cohen hat auch als Arrangeur, Produzent, Musikdirektor und Komponist für die Theater-, Film-, Fernseh- und Aufnahmestudios gearbeitet. Die Aufnahmen, an denen er beteiligt war, wurden von verschiedenen Kritikern gelobt, darunter der Pulitzer- Preis (Ornette Coleman), goldene Schallplatten und viele Auszeichnungen für das Album des Jahres.
Er hat mit einer Vielzahl von Künstlern in vielen Musikstilen gearbeitet. Von A (Woody Allen, Laurie Anderson, Fiona Apple) bis Z (John Zorn, Tom Ze).
Einige der dazwischen liegenden Künstler sind: Susana Baca, Danny Barker, Bar Kokhba, Hal Blaine, Brian Blade, David Byrne, Carlinhos Brown, Bono Gal Costa, Ornette Coleman, Elvis Costello, Conte Condoli, Sheryl Crow, Uri Caine, Holly Cole, Bob Dylan, Dave Douglas, Donovan, Francesco De Gregori, Eddy Davis, Kenny Davern Teddy Edwards, Brian Eno, Marty Ehrlich, Bill Frisell, Marianne Faithfull, Mark Feldman, Victor Feldman, Crystal Gayle, Ben Goldberg, Bebel Gilberto, Jesse Harris, Billy Higgins, Herbert Hardesty, Keith Ingham, Norah Jones, Antony Johnson, Joe Jackson, Sir Tom Jones, Sir Elton John, Billy Joel, Dr. John, Lee Konitz, Haino Keiji, Kronos Quartet, Dagmar Krause, Jim Keltner, Gary Lucas, Masada, Masada String Trio, Mischa Mengelberg, Geoff Muldauer, Bette Midler, Giovanna Marini, Willie Nelson, Randy Newman Odetta, Madeleine Peyroux, Marc Ribot, Lou Reed, Keith Richards, Annie Ross, Ron Sexsmith, Bruce Springsteen, Tim Sparks, Sting, Little Jimmy Scott, Ed Sanders, Chango Spasiuk, Tommy Tedesco, James Taylor, Gianmaria Testa, Tom Waits, Victoria Williams, Charlie Watts, Loudon Wainwright, Kenny Werner, Kenny Wollesen, Dhafer Youssef, Karim Ziad.
Andere Kollaborationen: Wim Wenders, Francis Coppola, BBC Philharmonic… Als Leader: Golden State, Moment to Moment and Way Low.

Tobias Delius wurde am 15. Juli 1964 in Oxford, England, geboren. Er begann 1980 im deutschen Ruhrgebiet Saxophon zu spielen. 1983/84 lebte er in Mexiko-Stadt, wo er im „Cuarteto Mexicano de Jazz“ unter der Leitung des Pianisten Francixco Téllez spielte.
Delius zog 1984 nach Amsterdam und studierte kurze Zeit am Sweelinck Conservatorium. Er engagierte sich schnell für Amsterdamer Improvisatoren und brach sein Studium ab, um in die improvisierte Musikszene einzutauchen. 1990 wurde er von der Organisation Stichting Jazz in Nederland mit dem Podiumprijs ausgezeichnet.
Er hat in Europa und Übersee mit Musikern wie Steve Lacy (Oktober-Treffen ’91), Louis Moholos Viva-la-Black (Südafrika ’93), Bill Frisell, Mark Feldman und Trio Clusone (Clusone Jazz ’93), Misha Mengelberg („Pollo de Mare“, Angelica ’96 in Bologna), Steve Beresford („Signale für Tee“, Vancouver ’98), Jeb Bishop, Kent Kessler, Hamid Drake (Chicago 2001) und Ray Anderson (Rotterdam, ’01) ) gearbeitet.
Tobias lebt derzeit in Berlin, wo er ein aktives Mitglied der improvisierten Community ist, die regelmäßig mit Axel Dörner, Christian Lillinger, Clayton Thomas, Liz Albee und vielen anderen auftritt.

www.aysecansutanrikulu.com/tanrikulu-cohen-delius

14.07.2020_Trio.Diktion / BR-KLASSIK Livestream

Das Konzert von Trio.Diktion war fantastisch. Vielen Dank an alle Beteiligten. Den Live-Stream können Sie weiterhin auf der BR-KLASSIK Website ansehen:

https://www.br-klassik.de/concert/ausstrahlung-2223438.html

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Hier noch ein paar Impressionen von Soundcheck und Live-Stream:

Nach einer kurzen Pause gab es dann noch ein zweites Set ohne Kameras – nur für den Hörfunk:

Trio.Diktion
Antonia Hausmann (Posaune)
Matti Oehl (Saxophon)
Philip Frischkorn (Klavier)
Jakob Petzl (Kontrabass)

Inspiriert von Kammermusik, Broadway-Songs und Filmmusik entwickeln Trio.Diktion auf ihrem neuen Album “Serenade” facettenreiche Miniaturen. Die instrumentalen Kompositionen verschwimmen zwischen introvertiertem Jazz, Soundscaping und Lied. Die ungewöhnliche Besetzung aus Posaune, Saxophon, Klavier und Kontrabass schafft es im Wechselspiel aus detailreichen Kompositionen und freien Improvisationen Musik zu entwickeln, die spürbar und plastisch wird und sofort berührt.

Antonia Hausmann (Posaune)
2009-2010 Studium bei Michael Winkler an der HfM Dresden, seit 2010 bei Simon Harrer an der HMT Leipzig. Von September 2013 bis August 2014 als Stipendiaten bei Prof. Nils Wogram in Luzern. Seit 2015 Masterstudentin bei Johannes Lauer. Unter anderem auf Tour mit Clueso, der Spielvereinigung Sued, Karl die Große.

Matti Oehl (Saxophon)
wurde in Hoyerswerda geboren. Seinen ersten musikalischen Unterricht bekam er im Alter von 6 Jahren, später folgte eine klassische Ausbildung auf der Klarinette. In der Band seines Vaters hatte er ersten Kontakt zur Improvisation. Seit dem 14. Lebensjahr spielt er Saxophon, mit 17 fasste er den Entschluss Musik zu studieren. In Dresden gründete sich seine erste eigene Band, das „Quartet No. 2“ , mit der er an der 7. Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ 2009 teilnahm und mehrere Preise gewann. Im Oktober 2009 begann er sein Studium an der HfM Dresden bei Prof. Finn Wiesner, von 2010 bis 2015 studierte er Jazzsaxophon an der HMT Leipzig bei Prof. Johannes Enders und Prof. Michael Wollny. Seit dem Studienabschluss ist er als freiberuflicher Musiker und Pädagoge tätig und spielt mit seinen Projekten zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Mit der Band Trio.Diktion gewann er 2014 den Jazznachwuchspreis der Stadt Leipzig und belegte den 2. Platz beim Jungen Münchner Jazzpreis 2016. Sein erstes Album als Bandleader („Ornament“) erschien im November 2016 beim Schweizer Label Unit Records, Trio.Diktion veröffentlichten 2017 bereits ihr zweites Album „Serenade“.

Philip Frischkorn (Klavier)
Jazzklavierunterricht bei Larry Porter. Von 2010 bis 2014 Studium in der Klasse von Prof. Richie Beirach in Jazzklavier an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig, seit 2014 Masterstudent bei Prof. Michael Wollny. Mit dem Eva Klesse Quartett gewann er 2015 den Echo-Jazz. Mittlerweile tourt er international und ist Gast auf den wichtigsten deutschen Jazzfestivals, wie dem Jazzfest Berlin, dem Jazzbaltica Festival, den Jazztagen Leipzig.

Jakob Petzl (Kontrabass)
2010–2015 Studium Jazzkontrabass bei Prof. Pepe Berns an der HMT Leipzig. Seit 2014 im Masterstudiengang klassischer Kontrabass bei Prof. Frithjof Grabner. Ist Mitglied in diversen Jazzformationen, spielt als Aushilfe in verschiedenen Kammer- und Sinfonieorchestern, Kirchenmusik. Spielte 2016/17 als Substitut an der Oper Halle.

Trio.Diktion spielen ausschließlich Eigenkompositionen, darunter beispielsweise von Philip Frischkorn „Rückreisefieber“, „Falkenhain“, oder „Decent and resurface“.  Von Matti Oehl „White Keys“ oder „Similaun“. Von Antonia Hausmann „Niemandsland“ oder „Schall und Rausch“.

www.triodiktion.de

In Kooperation mit BR-KLASSIK

16.06.2020_Mingus in Wonderland

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Technik haben wir es doch noch irgendwie geschafft unser erstes Live-Stream Konzert aufzuzeichnen – diesmal noch im Hochformat, aber nächstes Mal werden wir auch das richtig hinbekommen…

Danke an alle die dabei gewesen sind – vor Ort und online – es hat großen Spaß gemacht endlich wieder vor Publikum zu spielen.

Der Live-Stream ist weiterhin auf Facebook verfügbar:

https://www.facebook.com/martinkolb/videos/1138754713150809

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Hier ein paar Fotos die uns ein Zuschauer von zu Hause geschickt hat – abfotografiert vom Bildschirm 🙂

 

Und noch ein paar Fotos aus der ersten Reihe. Danke an Guillermo Luz Y Graf


Mingus in Wonderland

Julian Hesse (Trompete)
Matthieu Bordenave (Tenorsaxophon)
Lukas Jochner (Posaune)
Geoff Goodman (Gitarre)
Jerker Kluge (Kontrabass)
Martin Kolb (Schlagzeug)

Ausschließlich Kompositionen des amerikanischen Bassisten, Komponisten und Jazzrevolutionärs Charles Mingus – gespielt von einer außergewöhnlichen Formation Münchner Musiker, die sich mit großem Ernst aber auch höchster Spielfreude dem Erbe des Meisters annehmen. Die Musik von Mingus muss man einfach live gespielt hören, der Geist dieser ebenso energetischen wie wunderschönen Kompositionen kann sich auf der Bühne am besten entfalten.

Die Band Mingus in Wonderland begann im Mai 2013 auf verschiedenen Bühnen Münchens (Onkel Wanja, Kongressbar, Jazzkombinat) mit einer regelmäßigen, wöchentlichen Reihe die Kompositionen von Charles Mingus aufzuführen. Die sechs Musiker sind durch die vielen gemeinsamen Auftritte bestens aufeinander eingespielt und haben sich die anspruchsvollen Kompositionen durch regelmäßige Konzerte „erspielt“. Dabei haben sie einen gemeinsamen Weg gefunden, die Musik frisch, unverbraucht und zeitgemäß zu interpretieren.

10.03.2020_Nathan Ott – Special Edition

Sebastian Gille (Saxophon)
Christopher Dell (Vibraphon)
Jonas Westergaard (Kontrabass)
Nathan Ott (Schlagzeug)

Das neue Quartett des jungen Wahl-Berliners Nathan Ott und dessen langjährigem musikalischen Wegbegleiter Sebastian Gille bringt den Geist der legendären Lighthouse-Edition der Elvin Jones Band der 70er Jahre ins 21. Jahrhundert und präsentiert dabei nicht nur eine der wichtigsten Stimmen Deutschlands auf dem Saxophon, sondern bringt diese mit den kosmischen Klangsphären des Vibraphonisten Christopher Dell, einem der wichtigsten Protagonisten an der Schnittstelle zwischen zeitgenössischer komponierter und improvisierter Musik, zusammen, um zu einer unverwechselbaren Textur zu verschmelzen. Vervollständigt wird diese faszinierende Musikerkonstellation mit der lyrischen Elastizität des dänischen Kontrabass-Virtuosen Jonas Westergaard, einem der gefragtesten Tieftöner Europas.

BIOGRAFIE

Nathan Ott, geboren am 29. Mai 1989, wuchs in einer musikalischen Familie in Augsburg auf und begann nach langjährigen Erfahrungen als klassischer Geiger mit 18 Jahren, Schlagzeug zu spielen, nachdem er ein Konzert von Dave Liebman auf dem Augsburger Jazzsommer erlebt hatte.

Nach seinem Abitur und einer einjährigen Karenzzeit, in der er sich auf die Anforderungen eines Jazzstudiums vorbereitete, fand er an der Musikhochschule in Würzburg mit Billy Elgart einen Mentor, der ihn lehrte, im Spiel verstärkt nach innen zu hören.

2011 zog es ihn dann nach Hamburg, wo er an der Hochschule für Musik und Theater bei Holger Nell studierte und mit seiner initiativen Art schnell Fuß fassen konnte. Mittlerweile ist der 28jährige ein bereits mit einigen Preisen belohnter und in der Hamburger Jazzszene sehr gefragter Instrumentalist, der zusammen mit Hamburger Musikern der jüngeren Generation viel für den Aufschwung der Jazzszene in der Hansestadt getan hat.

Andererseits ist der Schlagzeuger ein Musiker, der sich in der norddeutschen Jazzszene auch über Generationsgrenzen hinweg als ein überaus wacher und vitaler Impulsgeber bewährt hat, der es versteht, seine Dynamik im Dienst des jeweiligen musikalischen Zusammenhangs zu dosieren. So spielt er einerseits mit dem Bremer Gitarrenwunder Julian Fischer in verschiedenen Ensembles und ist vernetzt mit herausragenden jungen Musikern aus Griechenland und Spanien und sucht andererseits den Kontakt zu Musikern der mittleren Generation wie der Gitarristin Sandra Hempel, dem Bassisten/Gitarristen Sven Kerschek, dem Organisten Lutz „Hammond“ Krajenski, Saxophonisten Sebastian Gille, Gabriel Coburger und Frank Delle, sowie Trompeter Claus Stötter und Stephan Meinberg. Bekannt ist auch seine Zusammenarbeit mit Dave Liebman im Nathan Ott 4tet zusammen mit Sebastian Gille und Robert Landfermann, mit denen er sein Debütalbum aufgenommen hat, das 2018 bei Unit Records erscheinen wird.

Er ist Stipendiat der Oscar und Vera Ritter – Stiftung, Kunstförderpreisträger der Stadt Augsburg, Jazzpreisträger der Fürther Nachrichten und wurde 2014 für den Werner Burkhard Preis nominiert. Darüber hinaus ist er seit zwei Jahren ehrenamtlich für die Jazz Federation Hamburg tätig, für die er in der Booking Gruppe einen tragende Rolle in der Programmgestaltung der wöchentlich stattfindenden Konzerte spielt und seit Anfang 2016 als Host verantwortlich für die Konzeption und Programmierung der monatlich stattfindenden Themenabende ist. Seit Herbst 2016 gestaltet er seine eigene Konzertreihe „The Nathan Ott Dubph0nic“ im Altonaer Jazzclub „Hafenbahnhof“.

Wichtige Lehrer und Mentoren lernte er bei internationalen Workshops und Privatunterrichtsstunden kennen, darunter Greg Hutchinson, Adam Nussbaum, John Riley, Billy Hart, Dave Liebman, Mark Turner, Peter Bernstein, Jonathan Kreisberg, Reuben Rogers, Jim Black und Chuck Israels.

Konzertreisen führten ihn mehrmals in die Vereinigten Staaten, nach Kanada, Spanien, Griechenland, Holland, Dänemark, Italien, Österreich und die Schweiz. Als wichtiger Bestandteil zahlreicher spannender Projekte trat er auf einigen der renommiertesten Bühnen und Festivals Europas auf, wie zum Beispiel Copenhagen Jazz Festival, Jazz Cava Terrassa in Barcelona, Swinging Groningen, JamDays Odense, Tollwood München, sowie Elbjazz und Überjazz Hamburg.

nathanott.com

11.02.2020_Fabian Dudek Quartett

Fabian Dudek (Saxophon)
Felix Hauptmann (Synthesizer, Klavier)
David Helm (Kontrabass)
Fabian Arends (Schlagzeug) 

Seit jeher zerren zwei Kräfte am Jazz. Da ist auf der einen Seite die Macht des Geistes, wie sie sich in ausgefuchsten Kompositionen niederschlägt. Doch von Anfang an gibt es auch das Andere, die ungestüme, wild forschende und nimmersatte Gewalt der Improvisation, die sich über das Regelwerk des notierten Werkes hinwegsetzen möchte. In der Musik des Fabian Dudek Quartetts manifestiert sich dieses prinzipielle Ringen um die gestalterische Oberhand.

Die Notation eröffnet in aller Regel die Kommunikation der Musiker, bevor diese Vorlage verlassen werden kann, um der momentanen Imagination freien Raum zu geben. Die thematischen Vorgaben stammen in aller Regel von Dudek, der seine Mitmusiker damit auf einen ungewissen Pfad voll musikalischer Abenteuer locken will. Die vier Musiker lernten sich in der freien Kölner Szene kennen und fügen nun ihre Stärken für ein gemeinsames Neues zusammen. Hier entwickelt sich Musik, die neugierig über Zäune schaut und eine ganz eigene Sprache formuliert.

Artikel in der FAZ über Fabian Dudek
Nur schön reicht nicht (Von Norbert Krampf)

fabiandudek.de

14.01.2020_Yves Theiler Trio

Yves Theiler (Klavier, Komposition)
Luca Sisera (Kontrabass)
Lukas Mantel (Schlagzeug)

Das Zürcher Trio präsentiert das dritte Programm und die dazu gehörende CD «WE». (Label: Intakt Records)

Eine sehr eigenständige und über viele Jahre entwickelte Spielart zeichnen dieses Trio aus. Der Musikjournalist Manfred Pabst schreibt: «..der Schweizer Yves Theiler reiht sich mit seinem Album WE in die Champions-League des Jazz ein. Die Kunst seines Trios sprengt alle Grenzen.» Mit diesem Trio bekommt man auf der Seidlvilla-Bühne packenden und rhythmischen Jazz am Puls der Zeit zu hören. Drei Musiker die nicht probieren ein Jazzidiom der Vergangenheit zu konservieren und nachzustellen, sondern eine Musik, die auch die aktuellen Einflüsse aus jazzfernen Stilen aufgesaugt hat und sich dem Jetzt stellt. Eingängige Melodien treffen auf bebende Rhythmen und eine moderne Form und Klangsprache sorgt für Überraschungen!

Presse:

«…der Schweizer Yves Theiler reiht sich mit seinem Album WE in die Championsleague des Jazz ein. Die Kunst seines Trios sprengt alle Grenzen.»
(Manfred Pabst, Neue Zürcher Zeitung, April 2019)

«…wenn diese drei ansetzen zu einer Geschichte, bleibt kein Ohr verschlossen».
(Frank von Niederhäusern, Kulturtipp, April 2019)

«…Yves Theilers Trio versteckt sich auch nie im Auskomponierten. Die wahre Persönlichkeit des Jazzers zeigt sich ja so richtig erst bei der Tätigkeit des Improvisierens – und gerade hier werden Vitalität und Reife aller drei Spieler in diesem Trio so schön greifbar.»
(Christoph Merki, Tagesanzeiger, April 2019)

www.yvestheilertrio.com

09.03.2021_Trio Aurora

Lucas Leidinger (Klavier)
Sebastian Gille (Saxophon)
Fabian Arends (Schlagzeug)

Tiefgründig, energetisch und hoch emotional: Aktueller Jazz auf allerhöchstem Niveau

Lucas Leidinger ist als kreativer Geist und eigenwilliger Pianist und Komponist in zahlreichen Formationen bekannt. Sein neustes Projekt „Trio Aurora“ sucht nach neuen Wegen und Freiheiten innerhalb selbst erschaffener Strukturen. „Aurora“ – die poetische Bezeichnung für „Morgenröte“ steht dabei metaphorisch für das „ewig Neue“ – ein ständiges Entstehen und wieder Vergehen – und das Zelebrieren des Lebens aus der Inspiration des Augenblicks. Dabei wird bewusst auf das „sichere“ Fundament eines Kontrabasses verzichtet, sodass sich neue Möglichkeiten des Ausdrucks ergeben. In dieser spannenden Formation treffen drei starke Musikerpersönlichkeiten aufeinander und verschmelzen zu einer Einheit. Saxophonist Sebastian Gille (SWR Jazzpreisträger 2018) wird von der Fachpresse als „einer der ausdrucksstärksten Saxophonisten unserer Zeit“ bezeichnet. Pianist und Komponist Lucas Leidinger ist Preisträger des Horst und Gretl Will Stipendiums für Jazz und improvisierte Musik der Stadt Köln 2016 und ist genau wie der sehr umtriebige Schlagzeuger Fabian Arends schon seit Jahren fester und aktiver Bestandteil der jüngeren deutschen Jazzszene.

Presse:

„Trio Aurora, comprising pianist Lucas Leidinger (1988), saxophonist Sebastian Gille (1983) and drummer Fabian Arends (1990) completed the triple pack with an outstanding performance, intensely focused and coherent.“ – Henning Bolte – all about jazz 2018 (Open Cologne Festival 2018)

www.lucasleidinger.com
www.klaengrecords.de

13.04.2021_DAY & TAXI

Christoph Gallio (Sopran, Alto und C – melody Saxophone, Komposition)
Silvan Jeger (Kontrabass, Stimme , Elektronik)
Gerry Hemingway (Schlagzeug)

DAY & TAXI wurde 1988 mit Urs Blöchlinger als Quartett gegründet und wird seit 1989 als Trio von Christoph Gallio geführt. Die aktuelle Formation hat sich teilweise verjüngt und arbeitet seit 2013/18 zusammen. 2014 veröffentlichte sie die Doppel-CD «ARTISTS». Nach ausgedehnter Konzerttätigkeit in der Schweiz, in Italien und in Japan nahm die Band anfangs 2016 neues Material auf. Darunter durchkomponierte Miniaturen, die vom Bassisten Silvan Jeger gesungen werden. Deren Texte stammen aus den 70er Jahren und sind von der österreichischen Schriftstellerin Friederike Mayröcker. Das C-Melody Saxophon, das bis 1930 gebaut wurde und heutzutage sehr selten gespielt wird, kommt vermehrt zum Einsatz. Die Doppel-LP «WAY» kam Ende 2016 auf den Markt. Mitte 2017 tourte das Trio durch Argentinien und Chile.

DAY & TAXI gab unzählige Konzerte u.a. an den internationalen Jazzfestivals von Vancouver, Toronto, Edmonton, Saskatoon, Quebec City, Arkhangelsk, Moskau, New York (VISION), Pärnu, Almaty, Yokohama, Bolzano (Jazzfestival Trento), Zürich (TAKTLOS).

Die Musik der Band wird bis auf wenige Ausnahmen von Christoph Gallio komponiert und von allen Beteiligten gemeinsam in die jeweilige Form gebracht. Die Kompositionen können auch als Skulpturen gesehen werden. Unbeeindruckt von Trends bewegt sich DAY & TAXI autonom und unverkennbar an der Schnittstelle von Komposition und Improvisation und arbeitet teilweise mit starken Kontrasten wie Verdichtung und Entleerung. DAY & TAXI spielt zeitgenössische Musik, die sich der Vergangenheit bewusst ist, die Gegenwart wahrnimmt und die Zukunft anvisiert.

Die Musik versteht sich als experimentell und ist einschließend. Stilistische Heterogenität, Zufall, Minimalismen, Alltäglichkeit, Poesie und auch Künstlichkeit in Form von Sentimentalitäten werden zugelassen. Der gelassene und sublime Umgang damit prägt den einzigartigen DAY & TAXI Sound, der die individuellen Qualitäten der Mitspieler vereint und aufleben lässt.

Presse:

DAY & TAXI, this trio remains one of Europe’s best kept secrets. DOWNTOWN MUSIC GALLERY, BRUCE LEE GALLANTER, NEW YORK CITY

… eine sehr stake, auch emotional anrührende Musik. BERT NOGLIK, LEIPZIG

I’ve long been a fan, and ‚WAY‘ is a striking, beautifully-conceived album. All compositions are by the leader, and they’re succinct and pellucidly-structured – as are his improvisations. … Gallio is his own man, and a real musical thinker. Bassist Jeger and drummer Meier are simpatico partners. ***** JAZZ JOURNAL, ANDY HAMILTON, LONDON

30 Jahre Entwicklung hat Gallio mit seinen Kameraden zurückgelegt. Was dabei entstanden ist, könnte man mit musikalischer Weisheit in ständig wechselnder Gestalt bezeichnen. MATHIAS BÄUMEL, DRESDEN

DAY & TAXI since the early 90s is one of the most consistent and truthful of European groups. ‚DEVOTION‘, the new DAY &TAXI record, successor to the excellent WAY, is another set of taut, well-structured sketches and miniatures…the recruitment of Gerry Hemingway seems to have opened up a whole new direction for the group, which is great to hear. JAZZ JOURNAL, BRIAN MORTON, LONDON

www.gallio.ch/daytaxi-devotion

Foto: © Jordan Hemingway

07.-08.05.2021_Jazz+ Festival

07.05.2021

Elisabeth Coudoux
Elisabeth Coudoux (DE) _ Solo Cello

Trio En Corps
Eve Risser (FR) _ Klavier
Benjamin Duboc (FR) _ Kontrabass
Edward Perraud (FR) _ Schlagzeug

08.05.2021

Speak Low
Lucia Cadotsch (CH) _ Gesang
Otis Sandsjö (SE) _ Tenor Saxophon
Petter Eldh (SE) _ Kontrabass

Auge
Aki Takase (DE) _ Klavier
Christian Weber (CH) _ Kontrabass
Michael Griener (DE) _ Schlagzeug

 


Der Bayerische Rundfunk schneidet alle Konzerte mit und streamt Live aus der Seidlvilla.
Auf der Website von BR-KLASSIK www.br-klassik.de und auf der Facebook Seite von Jazz+ www.facebook.com/jazzplusseidlvilla können Sie das gesamte Festival im Live-Stream verfolgen.

Der Eintritt zum Live-Stream ist frei, Sie können aber ein „virtuelles Ticket“ in Höhe Ihrer Wahl erwerben.

PayPal: www.paypal.com/paypalme/jazzplus

Alternativ zu PayPal ist auch eine Überweisung möglich:

Seidlvilla Verein e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE09700205000008835400
BIC: BFSWDE33MUE

Bitte im Verwendungszweck „Virtuelles Ticket Jazz+“ einfügen. Vielen Dank!

Falls im Mai wieder Konzerte mit Publikum erlaubt sind, können Tickets ausschliesslich per E-Mail an info@jazz-plus bestellt werden.

Tagesticket 26 Euro / ermäßigt* 22 Euro
Festivalpass 45 Euro / ermäßigt* 37 Euro

* Für Schüler*innen, Studenten*innen und körperlich Beeinträchtigte mit einem Personaldokument, das die Ermäßigungsberechtigung zweifelsfrei nachweist und vor Ort im Original vorgelegt wird.

Einlass 19:00 Uhr / Beginn 20:00 Uhr

 


Foto © Johan Coudoux

07.05.2021Beginn 20:00 Uhr

ELISABETH COUDOUX
Elisabeth Coudoux (DE) _ Solo Cello

www.elisabethcoudoux.com

Ihr erstes, bemerkenswertes Solo-Album „Some Poems“ veröffentlichte Elisabeth Coudoux 2016 auf Leo Records. Die darauf etablierte Herangehensweise, die vielen musikalischen Begegnungen mit anderen Musikern und Musikerinnen immer wieder neu zu formen und zu kreieren, bilden den Spannungsbogen für ihr Solo-Set auf dem Jazz+ Festival 2020.

„Elisabeth Coudoux zeigt ihre eigene Stimme am Cello. Sie erzählt ihre eigenen Geschichten – oder ihre eigene Geschichte in dem Sinne, dass der persönliche Stil jedes Improvisierers die Lebenserfahrung dahinter verrät. Durch ihre schiere Technik könnte man ein langes klassisches Training vermuten. Sie zeigt aber auch die Bereitschaft, eigene Wege zu gehen. Ihre Fähigkeit, unterschiedliche Figuren in unterschiedlichen Rhythmen und Registern aufzubauen und aufrechtzuerhalten, deutet manchmal auf die mehrsträngige Solomusik des Saxophonisten Evan Parker: Eine andere Tradition offenbart sich.“
(Kevin Whitehead, liner notes „Some Poems”)

 

07.05.2021Beginn 21:30 Uhr

TRIO EN CORPS
Eve Risser (FR) _ Klavier
Benjamin Duboc (FR) _ Kontrabass
Edward Perraud (FR) _ Schlagzeug

www.everisser.com
www.benjamin.duboc.free.fr
www.edwardperraud.com

Die Musik des Trios „En Corps“ aus Paris ist vor allem ein Spiel mit dem Intimen. Drei Künstler mit hochentwickelten Sensoren streifen sich, berühren sich, mischen sich, befreien sich und nähern sich wieder an. Im Wunsch miteinander neue Formen zu schaffen erzeugen Eve Risser (Klavier), Benjamin Duboc (Kontrabass) und Edward Perraud (Schlagzeug) mit ihrer Musik eine hypnotische Kraft und Magie.

„Permanent brodelnde, nie abkühlende, immer auf hoher Flamme gehaltene Improvisation. Freejazz mit viel Luft, Fantasie und bezwingender Logik. Eine gnadenlose, gnadenlos schöne Musik!“ (Felix, freiStil)

Eve Risser, die im Elsass aufwuchs, erhielt zunächst klassischen Flöten- und Klavierunterricht bevor sie sich mit improvisierter Musik und Jazz beschäftigte. Sie studierte in Ostfrankreich, Paris und Baltimore. Im September 2008 holte sie Daniel Yvinec ins Orchestre National de Jazz, mit dem sie am Robert-Wyatt-Projekt Around Robert Wyatt (2009) und dem John-Hollenbeck-Album Shut Up and Dance (2010) mitwirkte. 2011 arbeitete sie mit der Band PAK um Ron Anderson (Secret Curve), trat aber auch mit Pascal Niggenkemper und Émilie Lesbros im Kölner Loft auf und gehörte dann zu dessen Ensemble Vision 7. Risser arbeitet gegenwärtig auch als Solistin und in den Formationen Donkey Monkey (mit Yuko Oshima), The New Songs (mit Kim Myhr, Sofia Jernberg und David Stackenäs), Fenêtre Ovale (mit Karl Naegelen und Joris Rühl). Risser trat 2010 im Duo Donkey Monkey beim Moers Festival auf. Sie spielt Solokonzerte, schreibt für verschiedene Ensembles und betreibt das Label Umlaut. Ihr Projekt White Desert Orchestra, das sich zuerst beim Banlieues Bleues Festival 2015 in Paris vorstellte, beschäftigt sich mit dem Klang der Weite, wie er im Grand Canyon in Arizona erlebbar ist.

Benjamin Duboc lernte auf dem Konservatorium zunächst Klavier und Klarinette; später kam Kontrabass hinzu, den er u. a. bei Jean-François Jenny-Clark und Bernard Cazauran studierte. Er arbeitete zunächst mit Gaël Mevel und Thierry Waziniak, bevor er 1993 Mitglied der Formation Octopus wurde, zu der auch Benoist Raffin und Jobic le Masson gehörten. In den folgenden Jahren arbeitete er zahlreichen Projekten im Bereich des Free Jazz und der Improvisationsmusik, u. a. mit Michel Doneda, Oliver Lake, Joëlle Léandre, Henry Grimes, Roy Campbell, Mario Rechtern, Eric Zinman, Sunny Murray, Daunik Lazro, Hasse Poulsen, Rasul Siddik, Christine Wodrascka, Hilary Jeffery oder Jack Wright. Neben Duo-Aufnahmen mit Edward Perraud (Etau, 2005) und Itaru Oki (Nobusiku, 2010) legte er auch ein Soloalbum und ein Album mit elektroakustischen Kompositionen vor. Weiterhin komponierte er elektroakustische Filmmusik für Filme von Bernard Cerf, Franck Gourdien und Chiara Malta. Zudem wirkte er an verschiedenen Literatur-, Theater- und Tanzprojekten mit.

Edward Perraud erlernte ab seinem achten Lebensjahr Gitarre, später studierte er Posaune und klassische Perkussion am Konservatorium in Rennes. Nach seinem musikwissenschaftlichen Master an der Universität Rennes begann er bei Hugues Dufour am IRCAM mit seinem Promotionsstudium, das er am CNSM bei Jean-Marc Chouvel fortsetzte. Daneben nahm er Unterricht sowohl bei Daniel Humair (Jazzschlagzeug) als auch bei Biplap Battacharya (Tablas). Seit 1990 spielte er in der Zeuhlband Shub-Niggurath und später in Improvisationsensembles um Jean-Luc Guionnet und Bertrand Denzler wie Hubbub und seit 2008 im Duo mit Jean-Pierre Drouet; daneben trat er im Bereich des Modern Jazz mit Yves Robert, Sylvain Kassap, Louis Sclavis und Joe Rosenberg auf. Mit der Gruppe von Frederick Galiay spielte er Free Pop. Auch begleitete er seit 2003 Damo Suzuki in der Gruppe Networks. Seit 2004 gehört er zum Trio Das Kapital mit Daniel Erdmann und Hasse Poulsen, das für sein Album Ballads & Barricades 2011 den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik erhielt.
2001 gründete er sein eigenes Quartett Synaesthetic Trip mit Benoît Delbecq, Bart Maris und Arnault Cuisinier, das Alben wie Synaesthetic Trip (2012) oder Beyond the Predictable Touch (2015) vorlegte. Auch tritt er im Duo mit Élise Caron, mit Paul Rogers und mit Jean-Luc Cappozzo und im Trio von Abdelhaï Bennani auf. Weiterhin spielte er mit Michel Portal, Fred Frith, Henri Texier, Joëlle Léandre, Mark Helias, Vincent Courtois, Claude Tchamitchian oder Alan Silva.

 


Foto © Dovile Sermokas

08.05.2021 – Beginn: 20:00 Uhr

SPEAK LOW
Lucia Cadotsch (CH) _ Gesang
Otis Sandsjö (SE) _ Tenor Saxophon
Petter Eldh (SE) _ Kontrabass

SPEAK LOW II – das gefeierte Trio der Schweizer Sängerin Lucia Cadotsch präsentiert sein lange erwartetes zweites Album

Mit schier telepathischer, musikalischer Kommunikation und präziser Ensemblearbeit zeigt Lucia Cadotsch, wie viel Potenzial für weitere künstlerische Abenteuer in ihrem „Speak Low“-Trio steckt. Das neue Album spannt einen weiten Bogen über die Musik so unterschiedlicher Künstler wie Brian Eno, Rickie Lee Jones, Luciano Berio oder Tony Williams. Und erneut verarbeitet die Band mit ihrem unverkennbaren Sound die Originalkompositionen zu einer ganz und gar heutigen Musik, öffnet sie für eine neue Generation von Zuhörern und überrascht zugleich Kenner mit frischen Versionen vertrauter Songs. Während Lucia Cadotsch alle Konventionen des Jazzgesangs durchbricht,  kreiert Saxofonist Otis Sandsjö Stränge federleichter Töne und Petter Eldh gelingt ein Spagat aus Kraft und Leichtigkeit, was einmal mehr seine Rolle als einer der aktuell wichtigsten Jazz-Bassisten belegt.

Presse:

„Hinter dieser Musik steht nicht nur ein Sound, den man so noch nicht gehört hat, sondern eine musikalische Haltung, vor deren Klarheit und Kompromisslosigkeit man sich spontan verbeugen möchte. Ich habe lange nichts derart Beeindruckendes mehr gehört.“
Volker Doberstein, JAZZPODIUM

„Edgy, compelling refits of famous songs – Remember the name Lucia Cadotsch – you’re going to be hearing a lot of it. Cadotsch is a young, Zurich-born vocalist who possesses a classical clarity, a folk singer’s simplicity, and an appetite for performing very famous songs (Moon River, Don’t Explain, Strange Fruit) in the company of two edgy free-jazz instrumentalists, who flank her sedate progress with split-note sax sounds and spiky basslines and percussive strumming. That might sound like a merciless deconstruction of fine songs, but in this compelling trio’s hands the process is remarkably melodious and illuminating. It’s all eerily beautiful.“
THE GUARDIAN – John Fordham – 5 stars

„So ingenious is the way vocalist Lucia Cadotsch reimagines the canon of standards that the songs feel fully in the here and now. (…) Such is the spell that Cadotsch, Sandsjö and Eldh cast on these albums that it can make one feel that this is the only way age-old standards should be approached: not slavishly but fearlessly, with an unfettered imagination approaching that of the songs’ originators.“
DOWNBEAT (US) 5 stars – Bradley Bamberger

„Swiss vocalist Lucia Cadotsch serves subtle sentiment at The Vortex. The band led by the young Swiss vocalist Lucia Cadotsch, featuring double-bassist Petter Eldh and tenor saxophonist Otis Sandsjo, gives an object lesson in focus and forensic detail in its arrangements, playing on the delicious paradox that the art of improvisation, so generative of freedom, can actually be at its most liberating when it is placed under careful, constructive constraints.“
JAZZWISE, Kevin Le Gendre

«Hier singen die Liebe und der Schmerz, sie klingen wahr und man glaubt ihnen, dass sie sich behaupten können im Gerumpel unserer Zeit.»
Francesco Wilking

„Grosses Wagnis. Echtes Erstaunen stellt sich beim Musikgenuss selten genug ein. Umso nachhaltiger beeindruckt das Berliner Trio von Lucia Cadotsch mit dem Debütalbum „Speak Low“: hier erklingt schlicht ein musikalisches Wunder, das bei jedem Hören erneut beglückt und fassungslos macht. – Ein seltener Glücksfall.“
Franziska Buhre, TIP Berlin

„Kollossal.“
Jazzthing

www.luciacadotsch.com

 


Foto © Stefanie Marcus

08.05.2021 – Beginn 21:30 Uhr

AUGE
Aki Takase (DE) _ Klavier
Christian Weber (CH) _ Kontrabass
Michael Griener (DE) _ Schlagzeug

«Ich liebe das Klaviertrio», sagt die Pianistin Takase mit derselben Präzision, die ihr Spiel prägt. «Aber nicht die alte Idee, bei der die Pianistin die Königin ist und Bassist und Schlagzeuger nur Nebenfiguren.»

Tatsächlich stehen beim Trio AUGE alle drei im Fokus: Der Bassist Christian Weber und der Schlagzeuger Michael Griener zählen zu den eigensinnigsten Virtuosen ihres Instrumentes. Auf Intakt haben Sie mit dem New Yorker Saxophonisten Ellery Eskelyn brilliante Alben vorgelegt. Christian Weber spielte Alben ein mit Olvier Lake. Michael Griener wirkt als Mitglied der Band Die Enttäuschung und Monks Casino mit Alexander von Schlippenbach. Die Pianistin Aki Takase hat im Laufe von fast vier Jahrzehnten immer für frische Impulse gesorgt, sei es im Duo mit David Murray oder Louis Sclavis oder mit ihrer Solo Aufnahmen «My Ellington» oder «Hokusai».

Der Chicagoer Journalist Peter Margasak schreibt zur Trio Aufnahme: «Die Musik auf dem Debütalbum des Kollektivtrios Auge ist weit offen, der Blick ungetrübt, als wäre alles möglich. Die Musiker*innen bewegen sich in absoluter Freiheit, selbst wenn sie sich von einer losen Komposition leiten lassen. Freie Improvisation klingt selten so überzeugend, selten sind Rhythmus und Harmonie so kunstfertig ausbalanciert.»

Presse:

„Aki Takase, Christian Weber, and Michael Griener advance the language of piano jazz with a collective approach.”
Bill Meyer – Chicago Reader

AUGE bei www.intaktrec.ch

 

In Kooperation mit BR-KLASSIK
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München und der JazzStiftung München

Gefördert durch den Bezirksausschuss 12 Schwabing-Freimann und die Kulturstiftung der Stadtsparkasse München

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Kulturreferat