Archiv von “2019

12.03.2019_Weidner Lang Baumgärtner

Christian Weidner (Alt Saxophon)
Andreas Lang (Kontrabass)
Moritz Baumgärtner (Schlagzeug)

Die Musik des Berliner Triokollektivs WEIDNER LANG BAUMGÄRTNER ist geprägt von tiefer musikalischer Verwandtschaft der drei Musiker und ihrer bedingungslosen Hingabe und Bereitschaft zum Experiment.
Verwurzelt in einem direkten, erdig und beseelt klingenden Sound dringt das Trio vor in kompromisslose Klang- und Form-Experimente. Es singt innig, berührt und reißt mit in tiefere Schichten: fein und hell und dann wieder roh und ungeschliffen: ein überbordender Sound, unberechenbar und unverwechselbar zugleich.

Die Hintergründe der drei renommierten Berliner Musiker sind vielfältig und reichen vom Punk-Pop bis zur improvisierten Musik. (Melt, Bonaparte, Frittenbude, FUSK,  Der Rote Bereich, Christian Weidner Quartett, Fo[u]r Alto).

Foto by Oliver Potratz

www.christianweidner.de

12.02.2019_Other Animal

Peter Meyer (Gitarre, Elektronik)
Bernhard Meyer (Bass)
Wanja Slavin (Saxophon, Klarinette, Flöte, Synthesizer)
Jim Black (Schlagzeug)

„Based on post avantgarde NY-Berlin Jazz this music will go and grow everywhere else.“

Peter & Bernhard Meyer, bekannt durch ihre Arbeit mit dem “Melt Trio”, präsentieren ihre neue Band mit Wanja Slavin (saxophone) und Jim Black (drums).

Die Meyer Brüder ( an Gitarre und Bass) haben über die letzten Jahre einen Sound entwickelt, der sich nicht nur über alle gängigen Vorstellungen von Jazz-Improvisation, Alternative Rock, Neue Musik und Ambient hinwegsetzt, sondern selbst alle bekannten Synthesen, Avantgardismen und Überlappungen übertrifft. Ein Sound, der sein Bukett Lichtjahre von jedem Crossover entfaltet, ein Sound, der wegweisend in der europäischen Musiklandschaft ist.

Mit Jim Black gesellt sich einer der einflussreichsten Schlagzeuger unserer Zeit zu den Brüdern. Seit nunmehr 25 Jahren gehört Jim Black zu einer neuen Generation von Musikern, die den Jazz ins 21. Jahrhundert gebracht haben. Mit seiner grenzenlosen Technik und seinem futuristischen Konzept, mit seiner unablässigen Freunde am Erfinden, verzaubert und inspiriert er Zuhörer auf der ganzen Welt.

Echo-Preisträger und Saxophone Volcano Wanja Slavin bringt eine seltene zerbrechliche, raue Schönheit mit in die Band. Sein Spiel trägt die Kraft, die Energie und die Liebe des Jazz von John Coltrane oder Ornette Coleman in sich. Darüber hinaus ermöglicht ihm seine Virtuosität und Kreativität neue Wege. Ungehörte Klänge, wie man sie vielleicht aus der Neuen Musik oder aus elektronischer Musik kennt, durchfließen sein Spiel.

Presse:

“…with sinuous melodies that are eminently accessible, but which are given just the right amount of unpredictability through the band’s rhythmic diversity and strong emotional arcs.” (All About Jazz)

„This Band is an organism, which breathes and pulsates. Playing consciously and intuitively, leaving out the irrelevant Other Animal amazes with different motions, timbres and developments again and again.“ (Downbeat Magazine)

Other Animal bietet eine zeitgenössische, facettenreiche und tiefgründige Improvisationsmusik, die nur in ganz seltenen Fällen in den Rückspiegel schaut und ansonsten nur die Zukunft kennt. (Jazzpodium, Thorsten Hingst)

“Auf Other Animal vereinen die Gebrüder Meyer den kontemporären Klang der Berliner Jazz-Szene mit der höchst perkussiven Trommelkunst des New Yorkers Jim Black zu einer atmosphärischen Darbietung, die sich nahtlos zwischen Post-Rock Elementen und Jazz bewegt. Prominente Rollen werden hier keinem zugeteilt…” (Concerto 02-03/18)

“A unified sonic cloud grows simultaneously spacious, intense, and haunting … With bass and drums anchored in a polyrhythmic web, both guitar and sax comfortably seek freedom to roam … Sometimes thinly polished, sometimes strenuous and unyielding, Other Animal creates interesting and variegated soundscapes dipped in the independent rock genre. (Jazztrail NYC)

„Other Animal brings new life to jazz” (Dodie Miller-Gould, Lemonwire)

„This refreshingly new music group pushes boundaries to places we haven’t been.“ (Grady Harp)

www.meyer-music.de

08.01.2019_FIELD

Uli Kempendorff (Saxophon, Klarinette, Komposition)
Christopher Dell (Vibraphon)
Jonas Westergaard (Kontrabass)
Peter Bruun (Schlagzeug)

FIELD sei „gedacht für alle Menschen, die da Ohren haben zu hören“, schrieb die TAZ in einer Kritik zum aktuellen Album „Heal The Rich“. Das Quartett um den Berliner Saxophonisten Uli Kempendorff spielt Stücke aus der Feder des Bandleaders. „Jazz, der innovativ ist ohne sich die Bürde des Free Jazz aufzuladen, der eingängig sein kann, ohne mit den Klischees der Tradition zu kokettieren.“ (SÜDKURIER)

Die vier Musiker vereinen in dieser Band musikalische Einflüsse aus ihren Projekten wie der Uli Gumpert Workshop Band, Christian Lillingers GRUND, Django Bates‘ Beloved und DRA. Sie transportieren die ungestüme Spielfreude und Energie, die Berlins Szene seit vielen Jahren ausmacht. „Die Zuhörer spüren die Energie, die von dem packenden Zusammenspiel des Quartetts ausgeht und das immer wieder neue Klangspielereien ausbrütet.“ (SÜDKURIER).

Presse:

„So viel Geschmeidigkeit. So viel Widerspenstigkeit. Der Berliner Saxophonist Uli Kempendorff fegt mit seiner Band alle Mauern zwischen Tradition und Avantgarde hinweg. Diese CD bedarf nicht vieler Worte zur Beschreibung. Sie soll einfach nur so viel wie möglich gehört werden.“
JAZZTHETIK

“Heal The Rich” richtet sich denn auch nur vordergründig an einen kleinen Personenkreis, in Wirklichkeit ist es gedacht für alle Menschen, die da Ohren haben zu hören.” TAZ

Dieser geradezu philosophische Überbau widerspiegelt sich in der raffinierten Instrumentalmusik von Field und macht diese Jazz-Band zu einer Formation, die nonverbal, also ohne ein einziges Wort, Botschaften transportiert, die von hoher politischer Brisanz sind. […] Da war nichts vorhersehbar, und jede instrumentale Reaktion der Musiker barg eine gehörige Portion Überraschung, so dass es zu keiner Sekunde musikalisch öde wurde. Christian Rödel, OSTSEE ZEITUNG

„Anarchisch, voller rhythmischer Verschiebungen, und doch groovte es mächtig. Die vier Berliner Jazzer sind musikalische Freigeister, verwegene Tüftler und Klangverfremder, die zwischen komplex Arrangiertem und freien, aufgelösten Strukturen Geniales zuwege bringen. Ihr Quartettspiel wahrt bei allen Freiheiten immer den Blick für die Querverbindungen und spannenden Verflechtungen: unabhängig und doch immer mit Bezug zueinander.“
MANNHEIMER MORGEN

„All-Star-Formation der Berliner Szene. Bebop fürs 21. Jahrhundert (…) eine ungestüme Spielfreude bricht sich immer wieder Bahn und macht die Musik so anziehend. Hier passiert immer wieder etwas Neues, aber der Hörer wird bei dieser Achterbahnfahrt auf eindrucksvolle Weise mitgenommen.“
JAZZTHING

„Field ist (…) eine der vielversprechendsten Formationen der Berliner Jazzszene der letzten Jahre (…), also nichts weniger als eine (weitere) Super Group der Berliner Jazzszene. Jeder der neun Titel ist ein Mikrokosmos voller musikalischer Einfälle, Höhepunkte und Überraschungen.“
JAZZPODIUM

„Dieses Anregen von Fantasie zeigte, was Jazz auch kann: Anstoß zu Kino im Kopf.“ MITTELBAYERISCHE ZEITUNG

field4.de