04.-05.05.2018_Jazz+ Festival

04.05.2018

Ingrid Laubrock & Kris Davis
Ingrid Laubrock (Saxophon)
Kris Davis (Klavier)

Tobias Hoffmann Trio
Tobias Hoffmann (Gitarre, Banjo)
Frank Schönhofer (Bass)
Etienne Nillesen (Schlagzeug)

05.05.2018

Kaja Draksler
Kaja Draksler (Klavier solo)

Enemy
Kit Downes (Klavier)
Phil Donkin (Kontrabass)
James Maddren (Schlagzeug)

Tagesticket: 26 Euro
Festivalpass: 45 Euro

Ermäßigte Tickets*:
Tagesticket: 22 Euro
Festivalpass: 37 Euro

* Für Schüler, Studenten, Auszubildende, Freiwilligendienstler, Arbeitssuchende und körperlich Beeinträchtigte mit einem Personaldokument, dass die Ermäßigungsberechtigung zweifelsfrei nachweist und vor Ort im Original vorgelegt wird.

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr

Tickets: info@jazz-plus.de und an der Abendkasse.

Alle Konzerte werden vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet.
Sendetermine in Jazztime auf BR-KLASSIK um 23.05 bis 24 Uhr:

  • Jazztoday am Montag, 07. Mai 2018
  • BR Jazzclub am Freitag, 08. Juni 2018
  • BR Jazzclub am Freitag, 13. Juli 2018
  • BR Jazzclub am Freitag, 14. September 2018

04.05.2018 – Beginn: 20:00 Uhr

INGRID LAUBROCK & KRIS DAVIS
Ingrid Laubrock (Saxophon)
Kris Davis (Klavier)

ingridlaubrock.com
krisdavis.net

Die Saxophonistin Ingrid Laubrock, ursprünglich aus Deutschland, lebt und arbeitet seit 2009 in Brooklyn/NYC. Sie spezialisiert sich auf Experimentalmusik und sucht stetig nach neuen Wegen, innovative Musik zu schaffen, sowohl durch Komposition als auch Improvisation. Sie leitet die musikalischen Ensembles Anti-House, Sleepthief, Ingrid Laubrock Septet und Ubatuba und ist Mitglied des Anthony Braxton Falling River Music Quartet.

Die kanadische Pianistin Kris Davis ist eine  individuelle Künstlerin, die laut JazzTimes ein „ungewöhnlich kreatives Abenteuer“ präsentiert . Sie wurde von der New York Times als eine der wichtigen neuen Musikerinnen bezeichnet, und die Chicago Sun-Times lobt ihren „Sinn für kaleidoskopische Optionen“, sowohl als Interpretin als auch als Komponistin.

Die beiden Musikerinnen spielen seit 2009 in vielen Kombinationen zusammen – in ihrem Trio „Paradoxical Frog“ mit dem Schlagzeuger Tyshawn Sorey aber auch in Bands wie Anti-House, Obbligato und Capricorn Climber.

Presse Kris Davis

„As she does throughout Aeriol Piano, Davis draws you in so effortlessly that the brilliance of what she’s doing doesn’t hit you until the piece has slipped past you.“ (Lloyd Sachs – Jazz Times)

„The bussed-about pianist is expert at bringing beauty to abstraction.“ (Jim Macnie – Village Voice)

„A freethinking, gifted pianist on the scene, Davis lives in each note that she plays. Her range is impeccable; she tackles prepared piano, minimalism, and jazz standards, all under one umbrella. I consider her an honorary descendant of Cecil Taylor and a welcome addition to the fold.“ (Jason Moran – Art Forum-Best of 2012)

04.05.2018Beginn 21:30 Uhr

TOBIAS HOFFMANN TRIO
Tobias Hoffmann (Gitarre, Banjo)
Frank Schönhofer (Bass)
Etienne Nillesen (Schlagzeug)

tobias-hoffmann.com

Das Tobias Hoffmann Trio interpretiert Klassiker und Standards aus verschiedenen Genres und Epochen. Dabei müssen keine musikalischen Grenzen überschritten werden. Dieses Trio macht deutlich: sie existieren einfach nicht. Das Tobias Hoffmann Trio erscheint wie die bizarre Vorstellung das Wes Montgomery Trio und The Cream hätten die Klamotten getauscht!

Tobias Hoffmanns explosives Gitarrenspiel, komplex verwurzelt in Jazz, Blues, Rock und 60‘s Surfmusik, jault, plappert, zitiert, jubiliert und krächzt, dass es eine Freude ist. Wie durch ein Kaleidoskop schaut man auf verschiedene Dekaden der elektrischen Gitarre, sieht deren Zusammenhänge, Entwicklungen und Überschneidungen. Frank Schönhofer und Etienne Nillesen überzeugen als schwer groovendes und gleichzeitig flexibles und kreatives Rhythmusgespann. Immer hart an der Grenze, kurz vor dem Auseinanderfallen in wunderschönes, dreckiges Chaos.

Das macht nicht nur den Musikern Spaß, sondern ist auch für die Zuschauer immer wieder ein intensiver und freudiger Trip.

Für das Debütalbum des Trios „11 Famous Songs Tenderly Messed Up“ erhält Tobias Hoffmann 2015 einen ECHO Jazz in der Kategorie Gitarre National. Im Januar 2016 erhält Tobias Hoffmann den WDR Jazzpreis in der Sparte „Improvisation“. Im April 2017 erscheint das zweite Album der Band „Blues, Ballads & Britney“.

Presse

„Tobias Hoffmann (…) ist ein Gitarrist, der seine Ideen schon soweit ausgearbeitet hat, dass jedes Stück, das er spielt, selbst der bekannteste Hit, sofort seinen Stempel trägt.“ (Die ZEIT, April 2017)

„Exegese in Sachen Groove“ (Jazzthing 119 Juni – August 2017)

„Ein großer raffinierter Spaß“ (Jazzthetik Mai/Juni 2017)

„Es gibt wohl keinen anderen Jazzgitarristen in Deutschland der Experimentierlust mit soviel Spaß an verbindlichen Klischees verbinden kann wie der Kölner Tobias Hoffmann“ (Stereoplay, Mai 2017)

„Meisterwerk“ (Gitarre & Bass 6/2017)

„Hoffmann lässt sein Instrument wie die alten Blueser bluten und verbindet das mit den Linien und Phrasen des Jazz“ (Kölner Stadtanzeiger 6/2017)

„Momentan einmalig“ (Concerto Magazin)

„…übertrifft an halsbrecherischer Konsequenz sogar sein Vorbild Bill Frissel um einiges.“ (Stereoplay, Mai 2017)

„Völlig Jazz befreit und doch zu hundert Prozent Jazz.“ (Eclipsed Magazin, April 2017)

„Es war klar, dass da noch mehr geht – viel mehr!“ (Jazzzeitung, April 2017)

„Besonders origineller Gitarrist und Banjospieler. (…) Frische Interpretationen (…) unkonventionell und unwiderstehlich im Umgang mit seinem Instrument.“ (BR Juli 2017)

„Für den Hörer ein Gewinn.“ (Kölner Stadtrevue April 2017)

„Er ist eine „der“ Gitarrenstimmen und wird für seine bluesgetränkten, eigenwilligen Interpretationen von Medien und Publikum bejubelt.“ (Wochenblatt Passau)

„One of germany‘s most creative and original voices in guitar“ (Greg Cohen, Bassist/Producer für Tom Waits, John Zorn u.v.a.)

„Der derzeit wahrscheinlich beste Jazzgitarrist Deutschlands.“ (Wolf Kampmann, Jazz Journalist des Jahres 2015, Autor des Reclam Jazzlexikons)

05.05.2018Beginn 20:00 Uhr

KAJA DRAKSLER
Kaja Draksler (Klavier)

kajadraksler.com

Die Pianistin und Komponistin Kaja Draksler (*1987) stammt ursprünglich aus Slowenien. Nach ihrem Studium in Holland (BA in Jazz-Piano und MA in Klassischer Komposition) entschied sie sich dafür,  in Amsterdam zu bleiben, wo sie auch in der Improvisations-Szene aktiv ist. Auf ihren europaweiten Tourneen tritt sie -neben ihren häufigen Solo-Konzerten – auch regelmäßig im Duo auf (Mudars-Draksler Duo, Draksler-Santos Silva Duo, Feecho), im Trio (BadBooshBand) und gründete kürzlich ihr eigenes Oktett. Außerdem ist sie Gründungsmitglied der interdisziplinären Formation I/O.

Als Komponistin arbeitete sie für verschiedenste internationale Auftraggeber, von Vokal- und Kammerensembles bis hin zu Big Bands und Orchester.

Kajas Interesse gilt neuen musikalischen Wegen und Strukturen, um Komposition und freie Improvisation verschmelzen zu lassen. Leitgedanke ist ihr dabei die Idee, stilistische und musikhistorische Grenzen aufzulösen – und dadurch ihre eigene, persönliche Klangsprache zu entdecken.

Presse

„The young Slovenian pianist Kaja Draksler shows off a wealth of sturdy ideas and nonchalant technique on this stunning solo recording.“ (Peter Margasak, Downbeat, April 2014)

„/…/ the young Slovenian pianist Kaja Draksler pulls together information from a century of experimental music and jazz. She also makes rhythm a priority, and reminds you subtly that she knows what she’s doing. /…/ It’s hard, or maybe impossible, to predict where she’s going to take you. That’s not so common from a young musician.“ (Ben Ratliff, New York Times, December 2013)

„She delivered an impressive patchwork of classical and folk-infused miniatures, alternating with Cecil Taylor-esque percussive accelerations, competing left hand/right hand lines, and beautifully creative inside the piano passages, finishing with Thelonious Monk-like improvisation and a brief Bach encore.“ (Henning Bolte, All About Jazz, July 2012)

„Pianist Kaja Draksler took things to a completely different level with her stunning Acropolis Quintet./…/This was contemporary music making of the highest order.“ (JazzWise Magazine, London, May 2011)

„Draksler brings austerity, subtlety and poignancy with her fluid piano playing and rings through in bright, rich textures.“ (Irish Times, Dublin, May 2011)

05.05.2018 – Beginn 21:30 Uhr

ENEMY
Kit Downes (Klavier)
Phil Donkin (Kontrabass)
James Maddren (Schlagzeug)

www.kitdownes.com

„Rip-roaring groove, mind-boggling polyrhythmic drumming, snapping physicality and sweeping piano runs from brittle street grooves.“ (THE GUARDIAN, 2015 ****)

ENEMY ist das neue Ton angebende Klaviertrio um Kit Downes mit Frans Petter Eldh am Bass und James Maddren am Schlagzeug, dessen Auftritte als „hochemotional“, „intensiv“ und „auf wunderschöne Art komplex“ gefeiert werden. Die drei technisch herausragenden Musiker loten in ihrem kreativen Spiel neue Klangwelten und –weiten aus, in denen jedes Instrument gleichberechtigt zur Soundästhetik beiträgt.

Welch Können die drei Musiker von ENEMY dabei einsetzen, zeigt sich bereits an den Preisen und Nominierungen, die sie in der Jazz- und Musikwelt erhalten haben – darunter Nominierungen für den Mercury Music Award, den ECHO Jazz, mehrfache Nominierungen in der DOWNBEAT Critics Poll und der BBC Jazz Award.

(Statt Frans Petter Eldh spielt an diesem Abend Phil Donkin.)

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München
In Kooperation mit BR-KLASSIK
Gefördert durch den Bezirksausschuss 12 Schwabing-Freimann und die Stadtsparkasse München

 

BR_KLASSIKKulturreferat